ABU DHABI, VAE, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Agthia Group PJSC, das führende Lebensmittel- und Getränkeunternehmen der Region, gab heute die Markteinführung von Fuell bekannt, dem weltweit ersten mit Datteln gesüßten Energy-Drink, der der globalen Energy-Drink-Kategorie eine unverwechselbare emiratische Perspektive verleiht.

Fuell verbindet die natürliche Süße von Datteln mit funktionellen Inhaltsstoffen wie Guarana und koreanischem rotem Ginseng. Das Produkt spiegelt Agthias Bestreben wider, Angebote zu entwickeln, die für die Verbraucher relevant sind, und dabei den Bezug zu natürlichen Zutaten und der Tradition zu wahren.
Salmeen Alameri, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Agthia Group, sagte: „Fuell steht für Innovation, ist einzigartig und stolz auf seine Verwurzelung in der Region. Datteln sind Teil der Geschichte der Vereinigten Arabischen Emirate. Mit Fuell führen wir dieses Erbe in ein modernes Konsumprodukt fort, das den heutigen Lebensstilen und Erwartungen entspricht. Diese Markteinführung spiegelt unser Bestreben wider, Marken aufzubauen, die vor Ort von Bedeutung sind und sich in dynamischen, wachstumsstarken Kategorien behaupten können."
Fuell spiegelt Agthias disziplinierten Innovationsansatz wider, bei dem Verbrauchererkenntnisse, Rezepturkompetenz und schnelle Markteinführung kombiniert werden, um unverwechselbare, skalierbare Produkte zu entwickeln, die auf neue Konsumtrends abgestimmt sind.
Fuell wurde als Antwort auf die sich wandelnden Erwartungen der Verbraucher entwickelt und unterstreicht die Stärke der Innovationspipeline von Agthia. Das Produkt wird zunächst über ausgewählte Vertriebskanäle in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf den Markt kommen, wobei eine Ausweitung auf weitere Vertriebskanäle in Zukunft geplant ist.
Informationen zu Agthia
Die Agthia Group PJSC ist ein führendes Lebensmittel- und Getränkeunternehmen mit Hauptsitz in Abu Dhabi und Teil von ADQ. Mit einem diversifizierten Portfolio von mehr als 20 vertrauenswürdigen Marken in den Bereichen Water & Food, Snacks, Protein & Frozen sowie Agri-Business ist die Gruppe in sieben Ländern tätig und bedient Verbraucher in über 60 Märkten weltweit. Mit mehr als 12.000 Mitarbeitern verbindet Agthia Größe, starke operative Fähigkeiten, Innovation und ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, um langfristigen Wert entlang der gesamten Lebensmittel- und Getränkewertschöpfungskette zu schaffen.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.