HONGKONG, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ANTA Sports Products Limited, der weltweit führende Multi-Brand-Sportbekleidungskonzern („ANTA Sports", Börsenkennzeichen: 2020 (HKD-Notierung) und 82020 (RMB-Notierung), deren Tochtergesellschaften zusammen als „ANTA Group" oder „Gruppe" bezeichnet werden), gab heute den Abschluss des Erwerbs einer Beteiligung von 29,06 % an der PUMA SE von Artémis SAS, der Investmentgesellschaft der Familie Pinault, für 1.505,5 Millionen Euro in bar bekannt. Nach Erhalt aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen und der Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen ist ANTA Sports nun der größte Anteilseigner von PUMA.
Für ANTA Sports stellt diese Investition einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung seiner Strategie „Ein Schwerpunkt, mehrere Marken, Globalisierung" dar und trägt dazu bei, das internationale Profil, die Reichweite und die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe auf dem globalen Sportartikelmarkt zu festigen. ANTA Sports wird PUMA das Know-how zur Verfügung stellen, das der Konzern im Laufe der Jahre über mehrere Marken hinweg aufgebaut hat, darunter Kompetenzen in den Bereichen Management, Einzelhandel und globale Ressourcenintegration.
Ding Shizhong, Vorstandsvorsitzender von ANTA Sports, kommentierte: „Wir freuen uns sehr, größter Anteilseigner von PUMA und ein langfristiger strategischer Partner zu werden. Der globale Sportartikelmarkt bietet weiterhin erhebliche Wachstumschancen, da immer mehr Menschen einen aktiven Lebensstil pflegen und verstärkt Sport treiben. ANTA Sports hat seinen Erfolg auf einer Multimarkenstrategie aufgebaut. Wir sind davon überzeugt, dass der Wert eines Multimarkenkonzerns darin liegt, jeder Marke dabei zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, indem die Kompetenzen und Ressourcen des gesamten Konzerns genutzt werden. PUMA verfügt über eine reiche Tradition und einen starken zugrunde liegenden Markenwert. Wir haben Vertrauen in das Managementteam und unterstützen die derzeit stattfindende strategische Neuausrichtung. Als langfristiger Aktionär freuen wir uns darauf, unsere Erfahrung und unsere Kompetenzen, insbesondere im Einzelhandel und im operativen Geschäft, einzubringen und dabei die Unabhängigkeit und Markenidentität von PUMA zu respektieren. Unser Ziel ist es, PUMA dabei zu unterstützen, sein volles Potenzial auszuschöpfen und dauerhaften Wert für Verbraucher auf der ganzen Welt zu schaffen."
„PUMA hat eine der bekanntesten Sportmarken der Welt aufgebaut, die sich durch eine reiche Tradition, hohe Glaubwürdigkeit im Sport, eine globale Präsenz, führende Innovationen und starke Partner auszeichnet. Wir heißen ANTA Sports als größten Anteilseigner von PUMA willkommen und betrachten das langfristige Engagement des Unternehmens als starken Vertrauensbeweis in unsere Strategie, unser Managementteam und unsere Zukunft", sagte Arthur Hoeld, CEO der PUMA SE. „Wir freuen uns darauf, eine fruchtbare Beziehung aufzubauen und Bereiche zu erkunden, in denen unsere jeweiligen Stärken nachhaltigen Wert für PUMA und seine Anteilseigner schaffen können – auf unserem Weg, eine der drei weltweit führenden Sportmarken zu werden."
ANTA Sports respektiert uneingeschränkt das sportliche Erbe von PUMA, die unverwechselbare Markenidentität und Unternehmenskultur sowie die unabhängige Unternehmensführung und Markenautonomie. Wie bereits angekündigt, wird die Gruppe eine angemessene Vertretung im Aufsichtsrat von PUMA anstreben. Die Gruppe hat derzeit keine Pläne, ein Übernahmeangebot für PUMA abzugeben.
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Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.