Die industrietaugliche, lüfterlose, modulare 2U-Plattform bietet 180 AI TOPS mit umfangreichen E/A mit hoher Bandbreite für unternehmenskritische Edge-Implementierungen
HAUPTPUNKTE
TAIPEI, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der COMPUTEX 2026 stellte ASUS heute RUC-2000H (RUC-2000-Serie) vor, das neueste robuste Edge-KI-System, das speziell dafür entwickelt wurde, den Einsatz von Machine-Vision-, autonomen Fahrzeug- und intelligenten Videoanalyse-Workloads in rauen, platzbeschränkten Umgebungen zu beschleunigen. Mit einem Intel® Core™ Ultra Series 3 Prozessor und bis zu 180 AI TOPS ermöglicht RUC-2000H Edge Inference mit hohem Durchsatz und hilft industriellen Betreibern, die Integrationskomplexität und die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu reduzieren.

Standardisierte 19-Zoll-Rack-Modularität für schnellere Integration
Die meisten eingebetteten Systeme sind auf proprietäre Größen angewiesen, die auf bestimmte Szenarien zugeschnitten sind, was bei der Aufrüstung von Schränken, der Änderung von Montagemethoden oder der Skalierung von Implementierungen zu Problemen führt. RUC-2000H ist ein innovatives 2U-Half-Rack-Grundgerät: Zwei Geräte können zu einer Standard 19-Zoll-Rack-Konfiguration kombiniert werden, die RUC-2000G genannt wird. Die Flexibilität bei der Montage in einem Rack, an der Wand oder auf einem Tisch vereinfacht die Installation an verschiedenen Standorten, während die modulare Architektur die Montage und Wartung vereinfacht und ein effizientes thermisches Design für den Dauerbetrieb unterstützt.
Speziell entwickelte E/A- und Funktionsintegration für eine schnellere Bereitstellung
Die RUC-2000-Serie wurde mit Blick auf die industrielle Konnektivität entwickelt und unterstützt spezielle Schnittstellen, die für reale Anwendungen erforderlich sind. Das Netzwerk mit hoher Bandbreite umfasst einen 10-GbE-Port und fünf 2,5-GbE-Ports, um einen deterministischen Datentransport am Edge zu ermöglichen. Für die Aggregation mehrerer Kameras unterstützt die Plattform bis zu acht GMSL2-Schnittstellen, was den Aufwand für externe Konverter und die Integration reduziert. Für eine hohe Verfügbarkeit und Datensicherheit verfügt das System über zwei im laufenden Betrieb austauschbare SSD-Einschübe mit RAID 0/1-Unterstützung, die durch im laufenden Betrieb austauschbare Speicheroptionen für eine schnelle Wiederherstellung und minimierte Ausfallzeiten ergänzt werden. Zukünftige Erweiterungen werden durch einen PCIe® x16-Steckplatz mit x8-Bandbreite ermöglicht, der eine GPU mit bis zu 200 Watt unterstützt und somit eine Skalierbarkeit bei steigenden Anforderungen ermöglicht.
Industrietaugliche Zuverlässigkeit und MIL-STD-810H-Konformität
Der RUC-2000H wurde für industrielle Standorte mit extremen Temperaturen, Staub und Vibrationen entwickelt und verfügt über eine lüfterlose Architektur, um die Leistung ohne staubbedingte Ausfallrisiken aufrechtzuerhalten, und unterstützt einen Weitbereichs-Gleichstromeingang zum Schutz der Stromversorgung. Die Plattform ist nach den robusten MIL-STD-810H-Standards validiert und für den 24/7-Betrieb in einem weiten Temperaturbereich ausgelegt, um die Betriebszeit dort zu gewährleisten, wo Zuverlässigkeit nicht verhandelbar ist.
VERFÜGBARKEIT UND PREISE
ASUS RUC-2000 Serie Muster ist jetzt verfügbar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren ASUS-Vertreter vor Ort.
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2989682/RUC_2000_Series_PR_1800_1012.jpg
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.