Der neue Agenten-Hub von Avalara bündelt spezialisierte KI-Agenten, die komplexe Steuer- und Compliance-Workflows ausführen, während die wichtigen Entscheidungen unter menschlicher Kontrolle bleiben
FORT LAUDERDALE, Fla., Sept. 23, 2026 /PRNewswire/ -- Avalara, Inc., der führende Anbieter agentischer KI im Bereich globaler Steuern und Compliance, hat heute auf seiner Kunden- und Partnerkonferenz CRUSH Avalara Aviator vorgestellt. Der neue Agenten-Hub für Steuern und Compliance verwandelt Tage manueller Arbeit in Minuten der Kontrolle – mit einem prüfungssicheren Nachweis für jede Aktion.
Während Unternehmen in neue Märkte, Kanäle und Geschäftsmodelle expandieren, werden Steuer- und Compliance-Anforderungen immer stärker verzahnt, zunehmend digital und immer häufiger in Echtzeit fällig. Steuersoftware automatisiert seit Jahren einzelne Compliance-Aufgaben, doch ein Großteil der Arbeit zwischen diesen Aufgaben ist manuell und isoliert geblieben. Avalara Aviator wurde entwickelt, um diese Lücke mithilfe intelligenter Agenten zu schließen, die Kontext verstehen, Arbeit koordinieren, Abweichungen erkennen und Maßnahmen ergreifen. Menschen delegieren so die Arbeit und behalten zugleich die Kontrolle über Entscheidungen.
„Unsere Kunden brauchen ein System, dem sie vertrauen können, dass es die Arbeit tatsächlich erledigt", sagte Hugo Sarrazin, Chief Executive Officer bei Avalara. „Avalara Aviator wird genau diesem Bedarf gerecht. Es basiert auf mehr als 22 Jahren Closed-Loop-Compliance-Daten, die in jede Berechnung, jede Meldung und jeden Bericht einfließen. Und genau das ermöglicht es uns, tagelange manuelle Compliance-Arbeit in wenige Minuten zuverlässiger Kontrolle zu verwandeln."
Ein Wendepunkt für Compliance
Steuersoftware automatisiert seit Jahren einzelne Compliance-Aufgaben wie das Berechnen von Steuern, das Einreichen von Steuererklärungen und das Verwalten von Steuerbefreiungsbescheinigungen. Das hat zwar jede einzelne Aufgabe beschleunigt, doch die Lücken dazwischen mussten Finanzfachleute selbst überbrücken: Konfigurationen verwalten, Berichte interpretieren, Freigaben nachhalten und nachvollziehen, wie sich eine Geschäftslogik aufbauen lässt, die ihren Anforderungen entspricht.
Avalara ist das erste Unternehmen, das diese branchenweiten Defizite behebt, indem es spezialisierte KI-Agenten, Steuer- und Compliance-Workflows sowie die bewährte Compliance-Technologie von Avalara in einem vernetzten Agenten-Hub zusammenführt. So gelangen Kunden von der Erkenntnis, was geschehen muss, zur tatsächlichen Erledigung der Arbeit.
Kunden interagieren mit Avalara Aviator in natürlicher Sprache über Avi, den orchestrierenden KI-Agenten. Avi kann orchestrieren, indem er „Lead Agents" einbindet, die zentrale Bereiche wie Recherche, Bescheinigungen und Steuererklärungen verantworten. Die Agenten validieren, gleichen ab, liefern proaktiv Erkenntnisse und führen Compliance-Arbeit aus, während Menschen die Kontrolle über Entscheidungen behalten, die Urteilsvermögen und Aufsicht erfordern.
Die erste Version von Avalara Aviator unterstützt den Compliance-Betrieb unter anderem mit Funktionen, die Kunden dabei helfen:
So kann ein Kunde beispielsweise eine benötigte Steuerregel in natürlicher Sprache beschreiben, und Avi entwirft daraufhin die Regel, simuliert ihre Auswirkungen auf vergangene Transaktionen und weist auf Konflikte mit anderen Regeln hin. Der Kunde prüft und genehmigt die Änderung, bevor Avi die Regel schließlich aktiviert.
Avalara Aviator wird bestehenden Kunden zunächst ohne zusätzliche Kosten bereitgestellt. Im Laufe der Zeit plant Avalara, agentische Funktionen auf weitere Bereiche des Compliance-Lebenszyklus auszuweiten und in die ERP-, E-Commerce-, Finanz- und Collaboration-Plattformen zu bringen, die Kunden bereits heute nutzen. Ziel ist es, die bewährte Steuer- und Compliance-Plattform von Avalara überall dort bereitzustellen, wo die Arbeit tatsächlich stattfindet.
Auf Vertrauen, Genauigkeit und Kontrolle ausgelegt
Generische KI-Tools stoßen bei komplexen, mehrstufigen Workflows an ihre Grenzen, die über einen längeren Zeitraum Kontext, Genauigkeit und Kontinuität erfordern. Sie lassen sich nicht schnell genug an geschäftskritische Systeme anbinden, um wirklich nützlich zu sein, und sie sind nicht gezielt für die Präzision entwickelt, die geschäftskritische Workflows verlangen.
Im Gegensatz dazu kombiniert Avalara Aviator agentische KI mit der Compliance-Infrastruktur, die Avalara seit mehr als 22 Jahren aufgebaut hat. Dazu gehören proprietäre Daten und Learnings aus der vertrauenswürdigsten Steuer- und Compliance-Plattform auf dem Markt.
Das Ergebnis ist eine agentische Anwendung, die über plausible Antworten hinausgeht und quellenbasierte, nachvollziehbare und von Experten geprüfte Ergebnisse liefert, die Kunden verstehen, denen sie vertrauen und die sie belegen können.
Preya Chandan, Senior Tax Accountant bei Singer Equipment Company, Inc., einem Distributor für Gastronomieausstattung und Beta-Kunde von Avalara Aviator, sagt, die Technologie habe die Herangehensweise an ihre Arbeit verändert.
„Als Steuerbuchhalterin mit Fokus auf Prüfungssicherheit brauche ich Tools, die nicht nur Fragen beantworten, sondern mir helfen, an die Fragen zu denken, die ich noch nicht gestellt habe", sagte Chandan. „Avalara Aviator leistet genau das, an einem Ort: Es erklärt die Steuerbarkeit in verständlicher Sprache, macht auf Aspekte aufmerksam, die ich womöglich übersehen hätte, und liefert verlässliche Recherche, auf die ich mich für detaillierte, belastbare Arbeit stützen kann."
Branchenanalysten zufolge ist die Kombination aus Nützlichkeit und Belastbarkeit besonders wichtig, da KI immer tiefer in regulierte Geschäftsprozesse vordringt.
„Der Einsatz agentischer KI im Finanzbereich hat die Erkundungsphase längst hinter sich gelassen. Die Frage ist heute eher, wie sich die Nutzung breit skalieren lässt", sagte Kevin Permenter, Research Director bei IDC. „Finanzteams priorisieren agentische KI, weil sie diese als wichtige operative Fähigkeit sehen. Die Skalierung dieses Impacts hängt von Sicherheit und Compliance, von Datenqualität und Governance sowie von verlässlichen Ergebnissen ab. Deshalb tendieren viele Finanzorganisationen zu Agentenfunktionen, die unmittelbar neben ihren zentralen SaaS-Systemen angesiedelt sind, wo bestehende Sicherheitskontrollen und Finanzdatenmodelle bereits etabliert sind."
Die nächste Ära agentischer Steuer- und Compliance-Prozesse
Avalara Aviator treibt die übergreifende Vision von Avalara für agentische Steuer- und Compliance-Prozesse voran: intelligente Systeme, die Risiken finden und steuern, bevor die Risiken Sie finden. Das System ist darauf ausgelegt, nicht nur zu beobachten, sondern proaktiv Maßnahmen zu empfehlen. Zu den kommenden Erweiterungen zählen Funktionen wie Self-Healing: Dabei prüfen Agenten Veränderungen im Unternehmen und empfehlen Korrekturen für zugrunde liegende Abweichungen, bevor daraus Haftungsrisiken bei der Meldung entstehen. So lassen sich Anomalien erkennen und eine klassische manuelle Prüfung an einen agentischen Mitarbeiter auslagern.
Avalara Aviator wird im Anschluss an das Avalara CRUSH Europe Event im kommenden Monat allgemein verfügbar sein.
Über Avalara
Avalara ist der führende Anbieter agentischer KI im Bereich globaler Steuern und Compliance. Seit mehr als zwei Jahrzehnten helfen die verlässlichen Steuerinhalte, die tiefe Compliance-Expertise, die proprietären Daten und die Technologie von Avalara Kunden dabei, weltweit erfolgreich zu sein. Diese Grundlage verbindet Avalara jetzt mit agentischer KI, damit Unternehmen komplexe Compliance-Arbeit ausführen können, während Menschen die Kontrolle behalten. Avalara verarbeitet jährlich mehr als 54 Milliarden AvaTax-API-Aufrufe und unterstützt Millionen von Unternehmen weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter Avalara.com.
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Produktplänen, den technologischen Fähigkeiten und den erwarteten Verfügbarkeitsterminen von Avalara. Diese Aussagen beschreiben die Absichten von Avalara zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern.
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Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.
Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.
Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.
Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.