MONTEVIDEO, Uruguay, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Global Energy Association hat die Shortlist für den Global Energy Prize 2026 veröffentlicht – die Endauswahl der diesjährigen Nominierten für eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen im Bereich der Energiewissenschaften. Zu den Finalisten gehören 15 Wissenschaftler aus neun Ländern: Chile, China, Zypern, Indien, Mexiko, Russland, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Die Shortlist ist der Abschluss der zweiten Phase des Nominierungsverfahrens. Die erste Phase fand vom 1. Januar bis zum 20. April 2026 statt. An dem Nominierungsverfahren nahmen Vertreter aus 30 Ländern und Gebieten teil. Die Nominierten stammten aus 28 Ländern. Im Anschluss an das Auswahlverfahren wurden die Nominierten mit den höchsten Punktzahlen für die Auszeichnung in drei Kategorien in die engere Wahl gezogen: „Traditional Energy" (Traditionelle Energie), „Non-Traditional Energy" (Nicht-traditionelle Energie) und „New Ways of Energy Application" (Neue Wege der Energieanwendung).
In der letzten Phase des Nominierungsverfahrens wird ein internationales Komitee unter dem Vorsitz des Nobelpreisträgers Rae Kwon Chung die Preisträger dieser renommierten Auszeichnung auswählen. „Die diesjährige Shortlist spiegelt die enorme Bandbreite der modernen Energiewissenschaft wider. Ich bin zuversichtlich, dass viele der eingereichten Projekte die Entwicklung der globalen Energiewirtschaft im kommenden Jahrzehnt maßgeblich beeinflussen werden. Daher gratuliere ich allen Wissenschaftlern, deren Namen auf der Shortlist für den Preis stehen", sagte Rae Kwon Chung.
Traditional Energy
1. Yilu Liu, USA
Professorin für Elektrotechnik und Informatik an der University of Tennessee
2. Amit Goyal, USA
Gründungsdirektor des multidisziplinären und transdisziplinären RENEW-Instituts (Research & Education in Energy, Environment & Water) an der SUNY-Buffalo in Buffalo, New York
3. Haisheng Chen, China
Direktor des Instituts für Technische Thermophysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften
4. Jorge Ancheyta-Juarez, Mexiko
Professor an der Hochschule für Chemieingenieurwesen und Rohstoffindustrie (ESIQIE) des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN) in Mexiko
5. Alexander Batanov, Russland
Leiter und Chefkonstrukteur des Büros für Sonderkonstruktion und Technologie im Bereich Angewandte Robotik
Non-Traditional Energy
1. Bhim Singh, Indien
Emeritierter Professor am Indian Institute of Technology (IIT) in Delhi
2. Soteris Kalogirou, Zypern
Professor an der Technischen Universität Zypern
3. Yushan Yan, USA
Direktor des Zentrums für sauberen Wasserstoff an der University of Delaware
4. Josep M. Guerrero, China
Zentrum für Forschung zu erneuerbaren Energien und Mikronetzen, Huanjiang-Labor, Universität Zhejiang
5. José H. Zagal Moya, Chile
Emeritierter Professor, Leiter des Labors für Elektrokatalyse, Universität Santiago de Chile
New Ways of Energy Application
1. Johann W. Kolar, Schweiz
Emeritierter Professor am Institut für Informationstechnik und Elektrotechnik der ETH Zürich
2. Jun Liu, USA
Direktor des Innovationszentrums des „Battery500"-Konsortiums, Battelle-Stipendiat am Pacific Northwest National Laboratory (PNNL)
3. Yulong Ding, Vereinigtes Königreich
Inhaber des Gründungs-Chamberlain-Lehrstuhls für Chemieingenieurwesen an der Universität Birmingham und Direktor des Birmingham Centre for Energy Storage
4. William A. Goddard, USA
Direktor des Zentrums für Material- und Prozesssimulation am California Institute of Technology
5. Laura Gagliardi, USA
Professorin für Chemie und Molekulartechnik an der University of Chicago
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Gabriela Casulo
gcasulo@ge-prize.org
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Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.