CALB präsentiert auf der Intersolar Europe 2026 langlebige Energiespeicherlösungen der nächsten Generation

02.07.2026

FRANKFURT, Deutschland, 2. Juli 2026 /PRNewswire/ -- CALB präsentierte auf der Intersolar Europe 2026 seine Energiespeicherlösungen der nächsten Generation, die ZHIJIU Energy Storage Solutions, und stellte ein umfassendes Portfolio an fortschrittlichen Batteriezellen, flüssigkeitsgekühlten Speichersystemen und integrierten Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus vor, die darauf ausgelegt sind, die sich beschleunigende Energiewende in Europa voranzutreiben.

Die Lösungen basieren auf der Langzyklus-Batterietechnologie und der standardisierten Systemplattform von CALB und decken ein breites Anwendungsspektrum ab, das von Energiespeicheranlagen im Großmaßstab bis hin zu Projekten im gewerblichen und industriellen Bereich (Commercial and Industrial, C&I) reicht. Durch die Bereitstellung von Zellen, Systemen und After-Sales-Services aus einer Hand unterstützt CALB seine Kunden dabei, die Levelized Cost of Storage (LCOS) zu senken und gleichzeitig die Sicherheit, Effizienz und langfristige Projektrendite zu verbessern.

Für Projekte im Versorgungsmaßstab präsentierte CALB seine neuesten Batterietechnologien mit hoher Kapazität, darunter die langlebige gestapelte Zelle mit 661 Ah und die langzyklische Zelle mit 588 Ah. Die Zelle mit 661 Ah vereint die Stapeltechnologie der dritten Generation von CALB mit fortschrittlicher Lithium-Nachfülltechnologie und bietet bis zu 15.000 Ladezyklen, keinerlei Leistungsabfall während der ersten drei Betriebsjahre sowie eine kalendarische Lebensdauer von bis zu 25 Jahren.

Das Unternehmen stellte zudem seinen flüssigkeitsgekühlten Energiespeichercontainer der zweiten Generation mit einer Kapazität von 6,25 MWh vor, der im Vergleich zur Vorgängergeneration die Energiekapazität um etwa 25 % erhöht und gleichzeitig die Anzahl der Systemkomponenten um rund 40 % reduziert. Darüber hinaus präsentierte CALB seine modularen Flüssigkeitskühlsysteme mit einer Leistung von 6,9 MWh auf 20 Fuß und über 10 MWh, die darauf ausgelegt sind, die Energiedichte zu maximieren, Transport und Installation zu vereinfachen sowie die Projektumsetzung zu beschleunigen.

Für gewerbliche und industrielle Anwendungen hat CALB seine flüssigkeitsgekühlten Schränke mit einer Leistung von 261 kWh und 418 kWh auf den Markt gebracht. Ausgestattet mit fortschrittlichen Belüftungs-, Explosionsdruckentlastungs- und aktiven Brandschutzsystemen bieten die Produkte flexible Einsatzmöglichkeiten, umfassende internationale Zertifizierungen sowie eine hervorragende Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg – dank der Kombination aus langlebigen Batteriezellen und einer flächendeckenden Flüssigkeitskühlungstechnologie.

Neben Systemlösungen bietet das Portfolio von CALB an Batteriezellen mit langer Lebensdauer, darunter die weltweit in Serie gefertigte 314-Ah-Zelle der Generation 2.0, eine solide Grundlage für neue Energiespeicheranwendungen.

Als führender Innovator im Bereich der Batterietechnologie treibt CALB die Entwicklung der Energiespeicherung durch modernste Zelltechnologie, eine standardisierte Systemarchitektur und Anwendungsmöglichkeiten für alle Szenarien weiter voran und unterstützt damit Europas Übergang zu einer saubereren und nachhaltigeren Energiezukunft.

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.