KÖLN, Deutschland, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Cellex Cell Professionals hat die Marke von 10.000 autologen Produktionschargen für Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs) überschritten, die für 12 klinische und kommerzielle Partnerprogramme hergestellt wurden. Dieser Meilenstein spiegelt die Erfahrung von Cellex als Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen (CDMO) wider, das sich auf personalisierte Zelltherapien spezialisiert hat.

In der autologen Zelltherapie wird jede Charge für einen einzelnen Patienten hergestellt. Die Entnahme des Ausgangsmaterials, die Herstellung, die Qualitätskontrolle, die Logistik und die Prozesse zur Sicherstellung der Identitätskette müssen innerhalb streng kontrollierter, patientenspezifischer Arbeitsabläufe koordiniert werden. Die Bedeutung dieses Meilensteins geht daher über das reine Volumen hinaus: Jede Charge steht für einen vollständigen, patientenspezifischen Vorgang, der unter strenger Kontrolle durchgeführt wird.
Cellex kennt diese Herausforderungen auch aus der Perspektive des Entwicklers. Die eigenen CAR-T-Programme flossen 2021 in die Gründung von AvenCell ein, um autologe und CRISPR/Cas-editierte allogene CAR-T-Therapien zu entwickeln. Diese Erfahrung verschafft Cellex direkten Einblick in die wissenschaftlichen, regulatorischen und operativen Hürden, denen seine Partner gegenüberstehen, und prägt die Art und Weise, wie das Unternehmen seine Prozesse, Qualitätssysteme und Betriebsmodelle weiterentwickelt.
„Jede einzelne dieser 10.000 Chargen wurde für einen bestimmten Patienten hergestellt", sagte Dr. Suvi Annala, Vice President Manufacturing. „Hinter jeder einzelnen steht eine koordinierte Kette aus Entnahme, Herstellung, Prüfung und Logistik, die nach einem Zeitplan ablaufen muss, der für jemanden, der auf seine Behandlung wartet, von entscheidender Bedeutung ist. Was wir aus jedem Partnerprogramm lernen, fließt direkt in die Gestaltung des nächsten ein."
Cellex investiert weiterhin in die Kapazitäten, die für immer komplexere Zelltherapieprogramme erforderlich sind, darunter zusätzliche Reinräume der Klasse B am Standort Köln-Ossendorf. Auf dieser Grundlage wird Cellex weiterhin mit seinen Partnern zusammenarbeiten, um komplexe Zelltherapien zuverlässig und in großem Maßstab an Patienten zu liefern.
Informationen zu Cellex Cell Professionals
Cellex Cell Professionals ist ein CDMO für Zelltherapien mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Herstellung autologer und allogener Produkte. Das Unternehmen unterstützt Partner aus den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie und Wissenschaft von der präklinischen und klinischen Entwicklung bis hin zur kommerziellen Herstellung und kombiniert dabei GMP-Fertigungskompetenz mit der Entnahme von zellulärem Ausgangsmaterial und Kompetenzen in der Lieferkette.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.cellex.me/en
Pressekontakt
Elena Görris
Leiterin Strategisches Marketing
Cellex Cell Professionals GmbH
E-Mail: e.goerris@cellex.me
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Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.
Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».
Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.
Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.