WINNIPEG, MB, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Da die Anbausaison 2026 für kanadischen Sommerweizen nun angelaufen ist, hat Cereals Canada die regelmäßigen Aktualisierungen seines interaktiven Fortschrittsberichts zur Anbausaison wieder aufgenommen. Der Bericht wird weiterhin alle zwei Wochen aktualisiert, bis die Ernte in allen drei Prärieprovinzen abgeschlossen ist.
„Der Fortschrittsbericht zur Anbausaison liefert aktuelle Einblicke in die Weizenproduktion im Westen Kanadas, einschließlich Umweltfaktoren mit möglichem Einfluss auf Bestandsentwicklung und Qualität", sagt Matilda van Aggelen, Markt- und Handelsspezialistin. „Wir ermutigen internationale und kanadische Kunden sowie Akteure der Wertschöpfungskette, den Bericht im Laufe der Saison regelmäßig abzurufen, um aktuelle Informationen zur Weizenkultur 2026 in den Prärieprovinzen zu erhalten."
Cereals Canada arbeitet während der gesamten Vegetationsperiode mit den Landwirtschaftsministerien der Provinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba zusammen, um Informationen über den Fortschritt der Aussaat, den Zustand und die Qualität der Bestände sowie die Erntetätigkeit bei Sommerweizen zu sammeln. Diese Informationen werden zusammengestellt und in einem interaktiven, benutzerfreundlichen Format präsentiert, das Karten, Highlights aus den Provinzen und Links zu detaillierten Bestandsberichten enthält. Es stehen auch historische Daten aus früheren Jahren zur Verfügung, um Vergleiche und Trendanalysen zu ermöglichen.
„Da sich der Großteil der kanadischen Sommerweizenproduktion auf die Prärieprovinzen konzentriert, bietet der Bericht internationalen Abnehmern einen klaren Überblick darüber, wie sich der Bestand von der Aussaat bis zur Ernte entwickelt", sagt van Aggelen. „Kunden auf der ganzen Welt legen Wert auf transparente, aktuelle Informationen, und der Fortschrittsbericht zur Anbausaison macht es leicht, an einem Ort auf alle Informationen zuzugreifen."
Probieren Sie es jetzt aus: https://cerealscanada.ca/growing-season-progress/
Informationen zu Cereals Canada
Cereals Canada ist der nationale, gemeinnützige Branchenverband, der die kanadische Getreidewertschöpfungskette vertritt. Wir legen Wert auf Beziehungen und arbeiten mit staatlichen Stellen sowie Interessengruppen zusammen, um zeitnah fachlich fundierte technische Informationen bereitzustellen und ein erstklassiges Kundenerlebnis zu bieten. Wir haben uns der Unterstützung der Akteure der kanadischen Getreidewertschöpfungskette verschrieben, darunter Landwirte, Exporteure, Sortenentwickler, Verarbeiter und unsere Kunden auf der ganzen Welt, mit Schwerpunkt auf Handel, Wissenschaft und Nachhaltigkeit.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Ellen Pruden, Bereichsleiterin Kommunikation und Beziehungen zur Wertschöpfungskette, E-Mail: epruden@cerealscanada.ca, Mobil: 204-479-0166
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.