ABU DHABI, VAE, 3. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das Gesundheitsministerium von Abu Dhabi (Department of Health – Abu Dhabi, DoH), die Aufsichtsbehörde für den Gesundheitssektor im Emirat, und das MIT – Koch Institute for Integrative Cancer Research haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt, um die KI-gestützte onkologische Forschung, die translationale Wissenschaft und Innovationen im Bereich der Biokonvergenz voranzutreiben. Durch die Nutzung des intelligenten Life-Science-Ökosystems von Abu Dhabi wird die Partnerschaft erstklassige Forschungskompetenz mit der Infrastruktur, den Talenten und den Fähigkeiten verbinden, die erforderlich sind, um die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Anwendungen zu beschleunigen.

Im Einklang mit der nationalen Krebsstrategie der Vereinigten Arabischen Emirate und der herausragenden Forschungsleistung des MIT zielt die Partnerschaft darauf ab, bahnbrechende Krebsforschung voranzutreiben, wobei der Schwerpunkt auf der Bewältigung von Herausforderungen im Bereich Klima und Gesundheit sowie auf bevölkerungsspezifischen onkologischen Herausforderungen liegt. Dies soll durch die Entwicklung und Durchführung groß angelegter, institutionenübergreifender klinischer Studien und translationaler Forschungsvorhaben, die Beteiligung an der „Bioconvergence Cancer Alliance" des MIT sowie den Aufbau gemeinsamer Forschungsdatenbanken und Biobanken erreicht werden, die eine bevölkerungsspezifische Krebsforschung ermöglichen.
Dr. Noura Khamis Al Ghaithi, Undersecretary im DoH, kommentierte: „Wir definieren Innovation anhand der Auswirkungen, die sie auf Bevölkerungsebene hat. Unsere Partnerschaft mit dem MIT – Koch Institute basiert auf diesem Grundsatz und konzentriert sich auf den Aufbau eines umfassenden, nachhaltigen Ökosystems, das den Wissensaustausch, wissenschaftliche Entdeckungen und angewandte Innovationen fördert. Gemeinsam wollen wir neue Ansätze in der Krebsforschung, der Nachwuchsförderung und der Innovation im Bereich der Biokonvergenz vorantreiben und gleichzeitig neue Möglichkeiten schaffen, um Lösungen zu entwickeln, zu testen und zu skalieren, von denen Patientinnen und Patienten in Abu Dhabi und auf der ganzen Welt profitieren können."
Dr. med. Matthew Vander Heiden, PhD, Direktor des Koch Institute for Integrative Cancer Research am MIT, ergänzte: „Wir sind davon überzeugt, dass die Bewältigung komplexer gesundheitlicher Herausforderungen eine Zusammenarbeit über Disziplinen, Sektoren und Regionen hinweg erfordert, und freuen uns sehr, unsere neuen Partner in Abu Dhabi in der Allianz willkommen zu heißen. Wir freuen uns darauf, die Forschungsgemeinschaft des MIT mit dem wachsenden Innovationsökosystem im Gesundheitswesen in Abu Dhabi zu vernetzen, gemeinsam neue Möglichkeiten in den Bereichen Onkologie, KI und Präzisionsmedizin zu erkunden und letztendlich die Behandlungsergebnisse für die Patientinnen und Patienten zu verbessern."
Über die Forschung hinaus wird sich die Zusammenarbeit auf die Förderung der nächsten Generation von Talenten und Innovationen an der Schnittstelle zwischen KI und Onkologie konzentrieren. Im Rahmen von Stipendien für Ärztinnen und Ärzte und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, bilateralen Austauschprogrammen und gemeinsamen Weiterbildungsangeboten wollen das DoH und das MIT Fachkräften im Gesundheitswesen fortgeschrittene Kompetenzen in den Bereichen klinische Onkologie, künstliche Intelligenz und Bioinformatik vermitteln. Im Rahmen der Partnerschaft wird zudem ein Inkubator für Biokonvergenz eingerichtet, um das Wachstum vielversprechender Start-ups zu fördern. Dieser soll Innovatoren Zugang zu Mentoring, Fachwissen und Investitionen verschaffen, um die Umsetzung wissenschaftlicher Entdeckungen in praktische Gesundheitslösungen zu beschleunigen.
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Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.