BEIJING, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Unter dem Motto Effizientere Produktion präsentiert der Bereich Fortschrittliche Fertigungskette auf der vierten China International Supply Chain Expo (CISCE) die Wertschöpfungskette der Fertigung – von Forschung, Entwicklung und Design bis hin zu modernen Werkstoffen, kritischen Komponenten, intelligenter Fertigung und High-End-Ausrüstung. Die Ausstellung unterstreicht die Rolle der modernen Fertigung bei der Förderung der Technologieeinführung und der Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit.
Die 1.000 Quadratmeter große Niedrigflughöhen-Wirtschaftszone vereint mehr als 30 etablierte Unternehmen und Start-ups aus Shanghai, Zhejiang, Jiangsu, Shenzhen und anderen Regionen. Die Zone präsentiert komplette Flugzeugsysteme, kritische Komponenten und praktische Anwendungen, darunter Notfallmaßnahmen und intelligente Logistik, und verdeutlicht damit den Weg der Branche hin zur kommerziellen Nutzung.
Im Luftfahrtsektor stellt Airbus gemeinsam mit 15 führenden Luft- und Raumfahrtherstellern aus aller Welt aus und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette der Luftfahrt ab – von fortschrittlichen Werkstoffen, Befestigungselementen und Flugzeugstrukturen bis hin zu Betriebsdienstleistungen und dem Recycling von Verbundwerkstoffen. Am 22. Juni veranstalteten Airbus, die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) und die Aviation Industry Corporation of China (AVIC) gemeinsam das Forum „Finance Empowering the Aviation Industry", bei dem Akteure aus der Luftfahrt- und Finanzbranche zusammenkamen, um die Zusammenarbeit in der Branche zu erörtern.
Der Bereich Neue Werkstoffe beleuchtet Fortschritte in der Werkstofftechnologie. Jilin Chemical Fiber präsentiert seine ultrahochfeste Kohlefaser der Güteklasse T1200, die derzeit im industriellen Maßstab hergestellte Kohlefaser mit der höchsten Festigkeit weltweit. Das Material bietet potenzielle Anwendungsmöglichkeiten vom Bau von Verkehrsflugzeugen bis hin zur Erforschung des Weltraums. Sinochem präsentiert ein integriertes Materialportfolio für humanoide Roboter, darunter biomimetische flexible Haut und Sehnenkabel für Roboterhände. Die Aluminum Corporation of China stellt fortschrittliche Werkstoffe und Komponenten aus, darunter Aluminiumwerkstoffe für das Passagierflugzeug C919, leichte Karosseriematerialien für die Automobilindustrie, Infrarot-Germaniumlinsen, Spezial-Aluminiumoxid sowie Hochleistungskupferprodukte.
Internationale Aussteller wie Siemens und Honeywell stellen erstmals Produkte in China vor, darunter industrielle KI-Agenten, intelligente Entscheidungshilfesysteme und kohlenstoffarme Technologien, was die fortschreitende Integration multinationaler Unternehmen in Chinas Fertigungsökosystem widerspiegelt.
Die branchenübergreifende Beteiligung ist ein weiteres wichtiges Merkmal der diesjährigen Messe. Die Gree Group feiert ihr Debüt auf der CISCE mit Exponaten, die sich auf intelligente Fabriken und Präzisionsfertigung konzentrieren. Die Wuliangye Group ist unterdessen vom Bereich Grüne Landwirtschaftskette in den Bereich Fortschrittliche Fertigungskette gewechselt und präsentiert dort Produkte, die über ihr Kerngeschäft mit Spirituosen hinausgehen, darunter Präzisionswerkzeugmaschinen, Automobilteile und Ultrahochspannungsisolatoren – ein Zeichen für ihre Expansion in die fortschrittliche Fertigung.
Die Messe bringt zudem spezialisierte KMU und Branchenführer zusammen und stärkt so die Zusammenarbeit sowie die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette.
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.