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WIEN, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der OPEC-Fonds für internationale Entwicklung (der OPEC-Fonds) schloss sein Entwicklungsforum 2026 und die Feierlichkeiten zum goldenen Jubiläum mit der Einführung zweier bedeutender Entwicklungsinitiativen sowie der Bereitstellung von mehr als 2,8 Milliarden US-Dollar für neue Finanzierungen, Partnerschaften und Entwicklungsprogramme in seinen Partnerländern ab.
Zu den wichtigsten Ergebnissen des Forums zählten die Einführung des „Vulnerability to Viability Compact" (V2V), der darauf abzielt, den Zugang zu erschwinglichen Entwicklungsfinanzierungen für klimagefährdete Länder zu verbessern, sowie die Vorstellung des 1,5 Milliarden US-Dollar schweren Aktionsplans für die digitale Transformation des OPEC-Fonds, der bis 2030 als Leitfaden für Investitionen in digitale Infrastruktur, Kompetenzen und Anwendungen dienen soll.
Der Präsident des OPEC-Fonds, Abdulhamid Alkhalifa, erklärte: „Die Entwicklungslandschaft verändert sich grundlegend, doch die zentrale Herausforderung bleibt dieselbe: sicherzustellen, dass die Länder Zugang zu den Finanzmitteln, Technologien und Partnerschaften haben, die sie benötigen, um ihre Entwicklungsziele nach ihren eigenen Vorstellungen zu erreichen. In unserem 50. Jubiläumsjahr blickt der OPEC-Fonds nicht nur auf fünf Jahrzehnte der Zusammenarbeit zurück, sondern richtet den Blick auch auf die Herausforderungen und Chancen, die die nächsten fünfzig Jahre prägen werden."
Das OPEC-Entwicklungsforum 2026 brachte mehr als 600 Führungskräfte und Vertreter aus Mitglieds- und Partnerländern, Entwicklungsinstitutionen, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft unter dem Motto „Ein Wandel, der unsere Zukunft stärkt" zusammen.
Klimafinanzierung und digitale Transformation
Zu den wichtigsten Ergebnissen des Forums gehörte die Einführung des „Vulnerability to Viability Compact", einer gemeinsamen Initiative des OPEC-Fonds und der Regierung von Barbados in ihrer Eigenschaft als Vorsitz des Climate Vulnerable Forum sowie der V20-Finanzminister.
Der Pakt, an dem 74 klimagefährdete Volkswirtschaften und 14 Partnerinstitutionen aus dem Bereich der Entwicklungsfinanzierung beteiligt sind, zielt darauf ab, den Zugang zu erschwinglichen, verlässlichen und langfristigen Entwicklungsfinanzierungen zu erweitern. Zu den ersten Schwerpunkten zählen Wasserversorgungssicherheit, Bildung und Gesundheit.
Auf dem Forum wurde zudem der mit 1,5 Milliarden US-Dollar dotierte Aktionsplan des OPEC-Fonds zur digitalen Transformation vorgestellt, der bis 2030 den Aufbau digitaler Infrastruktur, Kompetenzen und Anwendungen in den Partnerländern fördern soll. Mit dieser Initiative wird die digitale Transformation neben Klimaschutz und Ernährungssicherheit als dritte übergreifende Priorität der Institution festgelegt.
Präsident Alkhalifa erklärte: „Der V2V-Pakt und unser Aktionsplan zur digitalen Transformation sind die Antwort auf zwei entscheidende Prioritäten unserer Zeit. Klimagefährdete Länder benötigen Zugang zu Finanzmitteln zu Bedingungen, die ihren tatsächlichen Gegebenheiten Rechnung tragen, während alle Länder die Infrastruktur und die Fähigkeiten benötigen, um uneingeschränkt an einer sich rasch wandelnden digitalen Wirtschaft teilhaben zu können. Beide Initiativen basieren auf demselben Grundsatz: Die Entwicklung muss von den Ländern selbst gesteuert werden, inklusiv sein und zu dauerhafter Widerstandsfähigkeit führen."
Neue Finanzierung und erste Transaktion in Landeswährung in Aserbaidschan
Über die beiden Leitinitiativen hinaus hat das Forum neue Finanzierungszusagen in Höhe von über 450 Millionen US-Dollar auf den Weg gebracht, um die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, den Zugang zu Finanzmitteln zu erweitern und die grundlegende Infrastruktur in den Partnerländern zu unterstützen. Zu den Vereinbarungen gehörte eine wegweisende Transaktion, die die erste Finanzierungsmaßnahme des OPEC-Fonds in Landeswährung in Aserbaidschan darstellte:
Ausbau der strategischen Zusammenarbeit
Das Entwicklungsforum baute zudem das Netzwerk strategischer Partnerschaften des OPEC-Fonds durch neue Kooperationsvereinbarungen mit der Digital Cooperation Organization (DCO), Gavi – der Impfstoffallianz, der Islamischen Organisation für Ernährungssicherheit, dem Sekretariat der „Middle East Green Initiative" und Saudi Eksab weiter aus. Die Vereinbarungen fördern die Zusammenarbeit in den Bereichen digitale Transformation, nachhaltige Gesundheitsfinanzierung und Impfungen, Nahrungsmittel- und Wasserversorgungssicherheit, Klimaschutz sowie nachhaltige Investitionen.
Am Rande des Forums richtete der OPEC-Fonds die jährlichen Treffen der Leiter der Institutionen der Arabischen Koordinierungsgruppe aus und vertiefte die Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Partnern, darunter der V20-Gruppe, der CAF – Entwicklungsbank für Lateinamerika und die Karibik, der Afrikanischen Entwicklungsbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank, durch hochrangige Rundtischgespräche, deren Schwerpunkt auf der Stärkung der Zusammenarbeit und der Entwicklungswirkung lag.
Informationen zum OPEC-Fonds
Der OPEC-Fonds für internationale Entwicklung (OPEC-Fonds) ist die einzige Entwicklungsinstitution mit weltweitem Mandat, die ausschließlich Finanzmittel aus Mitgliedsländern für Nicht-Mitgliedsländer bereitstellt. Die Organisation arbeitet mit den Partnern in den Entwicklungsländern und der internationalen Entwicklungsgemeinschaft zusammen, um das Wirtschaftswachstum und den sozialen Fortschritt in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen auf der ganzen Welt zu fördern. Der OPEC-Fonds wurde 1976 mit einem bestimmten Ziel gegründet: Entwicklung voranzutreiben, Gemeinschaften zu stärken und Menschen zu befähigen. Unsere Arbeit ist auf den Menschen ausgerichtet und konzentriert sich auf die Finanzierung von Projekten zur Deckung grundlegender Bedürfnisse wie Ernährung, Energie, Infrastruktur, Beschäftigung (insbesondere in Bezug auf KKMU), sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, Gesundheitsversorgung und Bildung. Bis heute hat der OPEC-Fonds mehr als 32 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsprojekte in über 125 Ländern bereitgestellt. Diese Projekte haben einen Gesamtwert von über 240 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass für jeden vom OPEC-Fonds zugesagten US-Dollar etwa 7,50 US-Dollar mobilisiert wurden. Der OPEC-Fonds wird von Fitch mit AA+/Ausblick stabil und von S&P mit AA+, Ausblick stabil bewertet. Unsere Vision ist eine Welt, in der nachhaltige Entwicklung für alle Wirklichkeit ist.
Video: https://mma.prnewswire.com/media/2999636/OPEC_Fund_Development_Forum.mp4
Photo: https://mma.prnewswire.com/media/2999633/President_Abdulhamid_Alkhalifa.jpg
Photo: https://mma.prnewswire.com/media/2999634/V2V_Compact_launch.jpg
Photo: https://mma.prnewswire.com/media/2999635/OPEC_Fund_Development_Forum.jpg
Logo: https://mma.prnewswire.com/media/2998914/6012798/OPEC_Fund_50th_Logo.jpg




Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.