DeTect erhält Auftrag zur Lieferung des MERLIN™ True3D®-Vogelerkennungsradars an den Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta

11.08.2026

Das Vogelradarsystem für die Flugsicherheit wird das Programm zum Wildtier-Gefahrenmanagement des Flughafens verbessern und der Flugsicherung sowie dem Flugbetrieb Gefahrenwarnungen in Echtzeit liefern.

PANAMA CITY, Florida, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- DeTect, Inc. hat den Auftrag zur Lieferung seines MERLIN 7360 True3D-Vogelerkennungsradars (BDR) an den Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta erhalten. MERLIN ist das fortschrittlichste und am weitesten verbreitete Vogelradarsystem mit weltweit über 600 BDRs im Bereich der Flugsicherheit und des Vogelschutzes. Die MERLIN-Technologie wurde ursprünglich für die US-Luftwaffe und die NASA entwickelt und wird derzeit von diesen zur Erkennung und Warnung vor gefährlichen Vogel- und Drohnenaktivitäten auf und im Umfeld von Flugplätzen eingesetzt; die Systeme kommen derzeit auch auf Verkehrsflughäfen in Kanada, der EU, dem Nahen Osten, Afrika und Asien zum Einsatz.

MERLIN True3D Bird Detection Radar System

Das System in Jakarta wird Radare des Modells 7360 True3D an den Enden der beiden Start- und Landebahnen umfassen, um das Flugfeld und den umgebenden Luftraum vollständig in 3D und über 360 Grad abzudecken, wobei risikoreiche Vogelaktivitäten automatisch auf Monitoren in den Fahrzeugen des Vogelabwehrteams des Flughafens sowie beim Flugbetrieb und im Kontrollturm angezeigt und gemeldet werden. Das System wird in den USA hergestellt und das Projekt wird von der APAC-Regionalniederlassung von DeTect in Südkorea geleitet. Gary Andrews, Geschäftsführer von DeTect, sagte zu diesem Auftrag: „Wir freuen uns sehr, dass InJourney Airports uns ausgewählt hat, die Vogelradartechnologie von DeTect am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta (CGK), einem der verkehrsreichsten Flughäfen Südostasiens, zu liefern und zu betreuen."

INFORMATIONEN ZU DETECT INC:

DeTect ist ein 2003 gegründetes, vollständig integriertes Radarunternehmen mit Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie Niederlassungen weltweit. Zu den Produkten von DeTect gehören MERLIN™ BDR, HARRIER™-Sicherheits- und Überwachungsradare, DroneWatcher™-Systeme zur Abwehr von UAS, MERLIN-Systeme zur Vogelüberwachung und -abwehr, HARRIER-Systeme zur Flugzeugerkennung und Hindernisbefeuerung sowie HARRIER-Radare für den Einsatz jenseits der Sichtweite.  Seit 2003 hat DeTect über 1100 Radarsysteme in den USA, Kanada, Großbritannien, Europa, Afrika, Asien sowie Australien und Neuseeland hergestellt und in Betrieb genommen.

Referenzseiten:  https://detect-inc.com/   

 

 

MERLIN True3D bird and drone detection radar system installation

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.