Die arabische Ausgabe von Band I des Werks „Chinas Regierungsführung unter der Führung von Xi Jinping" wurde in Kairo vorgestellt

16.05.2026

KAIRO, 17. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Am Mittwoch fand hier die weltweite Vorstellung der arabischen Ausgabe des ersten Bandes von „Chinas Regierungsführung unter der Führung von Xi Jinping" statt.

President of Xinhua News Agency Fu Hua, former Egyptian Prime Minister Essam Sharaf (2nd R), Chinese Ambassador to Egypt Liao Liqiang (1st L), and Director-General of the Union of News Agencies of the Organization of Islamic Cooperation Muhammad bin Abd Rabbo Al-Yami (1st R) jointly unveil the Arabic edition of the first volume of "China's Governance Under Xi Jinping's Leadership", in Cairo, Egypt, May 13, 2026. (Xinhua/Xin Mengchen)

Fu Hua, Vorsitzender der Nachrichtenagentur Xinhua, der ehemalige ägyptische Ministerpräsident Essam Sharaf, der chinesische Botschafter in Ägypten, Liao Liqiang, und der Generaldirektor der Union der Nachrichtenagenturen der Organization of Islamic Cooperation, Muhammad bin Abd Rabbo Al-Yami, stellen gemeinsam das neue Buch vor.

Die weltweite Vorstellung erfolgte im Rahmen der zweitägigen Global South Media and Think Tank Forum Chinese-Arab Partnership Conference, die am Dienstag eröffnet wurde und an der rund 250 Vertreter von etwa 110 Medienunternehmen, Thinktanks, staatlichen Institutionen und Unternehmen aus China und arabischen Ländern sowie von internationalen und regionalen Organisationen teilnahmen.

In seiner Ansprache erklärte Fu, dass Xinhua seit Beginn der neuen Ära ausführlich über die außergewöhnlichen Maßnahmen und bemerkenswerten Erfolge von Xis Regierungsführung in China berichtet habe.

Anhand dieser Berichte habe Xinhua die Publikation „Chinas Regierungsführung unter der Führung von Xi Jinping" zusammengestellt und veröffentlicht, um der Welt Chinas Regierungsansatz und die dahinterstehende Philosophie vorzustellen. Er fügte hinzu, dass die Veröffentlichung der arabischen Ausgabe der arabischen Welt ein wichtiges neues Fenster eröffnen werde, um China zu beobachten und besser zu verstehen.

Fu erklärte, Xinhua freue sich darauf, die Zusammenarbeit mit arabischen Medien und Thinktanks bei der Erforschung, Interpretation und Darstellung wichtiger Fragen der Staatsführung zu vertiefen, um Erfahrungen und Erkenntnisse für die nationale Entwicklung und den Staatsaufbau auszutauschen und mit mehr Weisheit und Kraft zur Solidarität, Zusammenarbeit und gemeinsamen Entwicklung im gesamten Globalen Süden beizutragen.

Die Teilnehmer der Veranstaltung erklärten, die Veröffentlichung der arabischen Ausgabe biete der arabischen Welt eine wichtige Informationsquelle, um ein tieferes Verständnis für Xis Gedanken zur Staatsführung und Chinas Entwicklungserfolge in der neuen Ära zu erlangen.

Sie erklärten, dies werde dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zwischen China und den arabischen Ländern zu stärken, den Austausch über Erfahrungen im Bereich der Regierungsführung zu vertiefen sowie einen breiteren Konsens zu schaffen und dem Aufbau einer auf höherer Ebene angesiedelten chinesisch-arabischen Gemeinschaft mit gemeinsamer Zukunft neue Impulse zu verleihen.

Im Rahmen der Veranstaltung veröffentlichte Xinhua zudem einen Think-Tank-Bericht mit dem Titel „Achievements, Opportunities, and Prospects of China-Arab Cooperation in the New Era" (Erfolge, Chancen und Perspektiven der chinesisch-arabischen Zusammenarbeit in der neuen Ära) sowie eine Publikation mit dem Titel „Decoding the Buzzwords of the Global South" (Die Schlagworte des Globalen Südens entschlüsselt).

This photo taken on May 13, 2026 shows a scene during the global launch of the Arabic edition of the first volume of "China's Governance Under Xi Jinping's Leadership". (Xinhua/Liu Lei)

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Klingbeil treibt Steuerreform voran – Streit um Mehrbelastung für Topverdiener

04.05.2026

SPD-Chef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erhöht den Druck bei der geplanten Reform der Einkommenssteuer. In den kommenden Wochen will er sein Konzept vorlegen, an dem nach seinen Worten "mit Hochdruck" gearbeitet wird. Ziel ist eine signifikante finanzielle Besserstellung für Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen. "Diejenigen, die jeden Tag den Laden am Laufen halten, müssen am Ende mehr in der Tasche haben", sagte Klingbeil der Süddeutschen Zeitung.

Die Koalitionspartner SPD und Union haben sich darauf verständigt, eine umfassende Änderung der Einkommensteuer zum 1. Januar 2027 in Kraft zu setzen. Nach bisherigen Aussagen Klingbeils sollen bis zu 95 Prozent der Arbeitnehmer entlastet werden – "merklich, mit einigen hundert Euro im Jahr". Für viele Beschäftigte, etwa in Ballungsräumen wie Köln, könnte das eine spürbare Verbesserung der finanziellen Spielräume bedeuten. Über die konkrete Ausgestaltung der Tarife ist bislang jedoch nichts entschieden.

Strittig ist vor allem die Gegenfinanzierung der Reform, deren Volumen auf einen Milliardenbetrag geschätzt wird. Klingbeil stellt klar, dass aus seiner Sicht Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern stärker herangezogen werden sollen: "Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten." Die Sozialdemokraten favorisieren grundsätzlich eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen sowie von Erbschaften, um die Entlastung der unteren und mittleren Einkommensgruppen zu ermöglichen.

Aus der Union kommt Widerstand gegen diesen Umverteilungskurs. Kritiker dort verlangen, ein wesentlicher Teil der Finanzierung müsse über Einsparungen im Bundeshaushalt erfolgen. Der CDU-Abgeordnete Mathias Middelberg sieht insbesondere bei Finanzhilfen des Bundes für Länder und Gemeinden Spielraum. Diese Zuweisungen seien in den vergangenen sieben Jahren von rund acht auf fast 60 Milliarden Euro angestiegen. Die unterschiedlichen Vorstellungen über Steuererhöhungen für Topverdiener einerseits und Ausgabenkürzungen andererseits markieren die zentrale Konfliktlinie, bevor Klingbeil sein Reformkonzept offiziell vorlegt.