Die Gesamtfinanzierung beläuft sich unter neuer Führung auf 232 Mio. US-Dollar, wobei die Investorengruppe aus Electronic Arts, der Sony Music Group, der Universal Music Group, der Warner Music Group und weiteren besteht
LOS ANGELES, 26. August 2026 /PRNewswire/ -- Stability AI, der Marktführer für speziell entwickelte KI-Produkte für professionelle Kreative in den Bereichen Musik, Gaming und Unterhaltung, gab heute eine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 76 Mio. US-Dollar bekannt. Damit beläuft sich das Gesamtfinanzierungsvolumen unter CEO Prem Akkaraju seit seiner Ernennung im Juni 2024 auf 232 Mio. US-Dollar, einschließlich zweier Eigenkapitalrunden und Wandelanleihen. Das Kapital wird in die Weiterentwicklung der Produktpalette für die kreative Produktion, den Ausbau der angewandten Forschung sowie die Erweiterung des Bereichs für professionelle Dienstleistungen fließen.
In dieser Finanzierungsrunde stößt eine neue Gruppe von Investoren aus den Bereichen Unterhaltung und Technologie hinzu, darunter der Innovator im Bereich interaktiver Unterhaltung Electronic Arts, die weltweit führenden Unternehmen der Musikbranche Sony Music Group, Universal Music Group und Warner Music Group sowie die Investmentfirmen AMD Ventures und Pacific Alliance Ventures.
Sie ergänzen eine bereits hochkarätige Liste von Größen aus der Unterhaltungs- und Technologiebranche, die Stability AI unterstützen: Coatue, Greycroft, Kadmos Capital, Lightspeed Venture Partners, Mantis Capital, Sound Ventures und WPP sowie die Einzelinvestoren Sean Parker, Eric Schmidt, James Cameron, Kevin Mayer, Mark Burnett, Patrick Whitesell, Prem Akkaraju und Robert Nelsen.
Coatue, Greycroft, Kadmos Capital, Sean Parker und Eric Schmidt beteiligen sich ebenfalls an der Serie-B-Finanzierungsrunde und investieren damit zum zweiten Mal in Folge unter neuer Führung.
„Diese einzigartige Gruppe von Investoren ist eine Bestätigung unserer Vision, dass generative KI jeden Produzenten, Musiker und Geschichtenerzähler befähigt", sagte Prem Akkaraju, CEO von Stability AI. „Stability ist im KI-Bereich einzigartig, weil wir kreative Menschen sind, die Werkzeuge für Kreative entwickeln. Die Entwicklung branchenprägender Technologie erfordert den Aufbau eines Teams aus branchenprägenden Größen – und genau das haben wir hier erreicht." Akkaraju fügte hinzu: „Unsere Investoren schaffen die Voraussetzungen für unseren langfristigen Erfolg, da sie uns nicht nur Kapital, sondern auch Fachwissen, Glaubwürdigkeit und direkte Verbindungen zu Künstlern zur Verfügung stellen."
Zu dieser Finanzierungsrunde gehören auch Investitionen von bestehenden strategischen Partnern wie Electronic Arts, Universal Music Group sowie Warner Music Group. WPP, ein weltweit führender Anbieter von Marketingdienstleistungen, ist seit Beginn des Wachstums von Stability AI unter neuer Führung ein strategischer Partner und Investor.
Die Ankündigung folgt unmittelbar auf die Einführung von Stable Audio 3.0, einer Familie von Open-Weight-Musikmodellen, die auf vollständig lizenzierten Daten trainiert wurden. Künstler können Stable Audio 3.0 nun über ein neues DAW-Plugin (Digital Audio Workstation) oder direkt auf StableAudio.com in ihren Workflow integrieren.
Darüber hinaus hat Stability AI bekannt gegeben, dass Thomas Laffont, Mitbegründer von Coatue, dem Vorstand beigetreten ist.
„Während andere an allgemeiner KI arbeiten, entwickelt Stability AI kreative Tools – und zwar gemeinsam mit den Künstlern, Studios und Rechteinhabern, deren Arbeit die Branche prägt", sagte Thomas Laffont, Mitbegründer von Coatue. „Ich freue mich, nun mit Prem und dem Team zusammenzuarbeiten."
Laffont vervollständigt einen Vorstand, dem der Oscar-prämierte Filmemacher James Cameron, der Unternehmer, Philanthrop und ehemalige Facebook-Präsident Sean Parker, die Mitbegründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von Greycroft, Dana Settle, sowie der CEO von Stability AI und ehemalige CEO von Weta Digital, Prem Akkaraju, angehören. Mit dieser neuen Finanzierung wird Stability AI weiterhin kreative Werkzeuge entwickeln, die auf den Schaffensprozess der Künstler zugeschnitten sind – in den Bereichen Musik, Gaming und Unterhaltung.
Informationen zu Stability AI
Stability AI ist der Marktführer bei speziell entwickelten KI-Produkten für professionelle Kreative in den Bereichen Musik, Gaming und Unterhaltung.
Stability AI löste mit der Veröffentlichung von „Stable Diffusion" im August 2022 die Revolution der generativen KI aus, machte generative Technologie für Millionen von Kreativen weltweit zugänglich und festigte damit seine Position als Marktführer auf diesem Gebiet. Die Stable-Diffusion-Modelle wurden seitdem mehr als 350 Millionen Mal heruntergeladen und dienen als technische Grundlage für ein ganzes Ökosystem kreativer Arbeit.
Wir entwickeln in erster Linie für Kreative. Unsere Arbeit geht über die Modelle selbst hinaus und umfasst Produkte und Lösungen, die für spezifische Produktionsabläufe konzipiert sind. Dieser auf Künstler ausgerichtete Ansatz ist der Grund, warum Electronic Arts, die Universal Music Group, die Warner Music Group, WPP und andere uns als ihren strategischen Partner gewählt haben.
Stability AI zählt zu den „50 AI Innovators" des Fortune-Magazins und zu den „Most Influential Companies" des TIME-Magazins; „Stable Audio" wurde in die Liste der „Best Inventions" des TIME-Magazins aufgenommen. Im Juni 2024 trat Stability AI mit einem Führungsteam, zu dem CEO Prem Akkaraju, der Vorstandsvorsitzende Sean Parker und Vorstandsmitglied James Cameron sowie die Vorstandsmitglieder Dana Settle und Thomas Laffont gehörten, in eine neue Wachstumsphase ein.
Das Unternehmen wird von erstklassigen Investoren unterstützt, darunter der Innovator im Bereich interaktiver Unterhaltung Electronic Arts; die weltweit führenden Unternehmen der Musikbranche Sony Music Group, Universal Music Group und Warner Music Group; die Investmentfirmen Greycroft, Coatue, WPP, Lightspeed Venture Partners, Sound Ventures, AMD Ventures und Mantis Capital; sowie die Privatinvestoren Sean Parker, Eric Schmidt und James Cameron.
Weitere Informationen finden Sie unter stability.ai.
Medienkontakt:
press@stability.ai
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.