MÜNCHEN, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Sermatec präsentierte sich eindrucksvoll auf der Intersolar Europe 2026 und stellte sein umfassendes Portfolio an Energiespeicherprodukten sowie intelligenten Energiemanagementlösungen vor. Mit der Demonstration seiner Kompetenzen in den Bereichen Kernhardware, integrierte Systeme, cloudbasiertes Energiemanagement, Speichersysteme im Versorgungsmaßstab sowie Anwendungen für Gewerbe und Industrie (C&I) bekräftigte das Unternehmen sein Engagement für die Beschleunigung der globalen Energiewende. Während der Messe unterzeichnete Sermatec zudem mehrere Kooperationsvereinbarungen mit internationalen Partnern und baute damit seine globale Geschäftspräsenz weiter aus.
Umfassendes Produktportfolio, das die gesamte Wertschöpfungskette der Energiespeicherung abdeckt
Auf der diesjährigen Messe präsentierte Sermatec ein komplettes Portfolio an Energiespeicherlösungen und hob dabei seine vertikal integrierten Kompetenzen hervor – von Kernkomponenten über die Systemintegration bis hin zum intelligenten Betrieb und zur Wartung.
Für Anwendungen im Versorgungsmaßstab bietet das flüssigkeitsgekühlte Energiespeichersystem SERLATTICE mit 7,04 MWh eine branchenführende Energiedichte von 477 kWh/m², wodurch der Platzbedarf deutlich reduziert wird und gleichzeitig ein Round-Trip-Wirkungsgrad (RTE) auf der Gleichstromseite von ≥95 % für eine überragende Energieumwandlungsleistung erreicht wird.
Ebenfalls ausgestellt war das SERLATTICE 6,26-MWh-Energiespeichersystem mit einer integrierten AC/DC-Architektur, die den Gesamtsystemwirkungsgrad um 2 % verbessert. Das System unterstützt eine Parallelkonfiguration mit vier Einheiten und verfügt über eine intelligente Wärmemanagement-Technologie, die den Hilfsstromverbrauch um 25 % senkt und damit die Energiekosten über den gesamten Lebenszyklus erheblich reduziert.
Für gewerbliche und industrielle Kunden bietet der EASYCUBE 261 kWh All-in-One-Energiespeicherschrank eine Plug-and-Play-Bereitstellung und flexible parallele Erweiterung, was eine effiziente Spitzen-Tiefpunkt-Arbitrage, die Integration erneuerbarer Energien und eine verbesserte Energieversorgungssicherheit ermöglicht.
Intelligentes Energiemanagement zur Steigerung des betrieblichen Nutzwerts
Über Hardware-Innovationen hinaus demonstrierte Sermatec sein intelligentes digitales Energiemanagement-Ökosystem.
Die „Nebulos Intelligent Operation Platform" integriert Hardware und Software nahtlos und ermöglicht die Teilnahme am Stromhandel sowie die Aggregation zu einem virtuellen Kraftwerk (VPP), um den Wert der Anlagen zu maximieren.
Ergänzend zur Plattform bietet die „MOFS Intelligent Early Warning Box" eine zerstörungsfreie Vorhersage von thermischen Ausreißern 2–3 Stunden im Voraus und erhöht so die Batteriesicherheit durch proaktive Risikoprävention erheblich.
Auf der Messe wurden zudem die wichtigsten selbst entwickelten Komponenten von Sermatec vorgestellt, darunter das flüssigkeitsgekühlte 430-kW-String-PCS, die 104-String-Active-Balancing-BMU, der Battery Cluster Controller (BCC) und die Battery Stack Management Unit (BSMU), die die umfassenden internen Integrationsfähigkeiten des Unternehmens demonstrieren.
Bewährte Leistung in vielfältigen globalen Anwendungen
Ein zuverlässiger Betrieb unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen bleibt der ultimative Maßstab für Energiespeichersysteme. Von Kontinentaleuropa bis hin zu mediterranen Klimazonen validiert Sermatec seine Technologie kontinuierlich durch ein wachsendes Portfolio an Projekten im Ausland.
In Bulgarien optimiert das Energiespeicherprojekt von Sermatec die Investitionsrendite durch koordinierte Teilnahme an Strom-Spotmärkten und Zusatzdienstleistungen und demonstriert dabei eine starke wirtschaftliche Leistung sowie schnelle Reaktionsfähigkeiten im Netz.
In Kroatien und der Tschechischen Republik bewältigen die C&I-Speicherlösungen des Unternehmens effektiv strenge Wintertemperaturen und schwankende industrielle Lasten und gewährleisten so eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für kritische Produktionsabläufe.
Gleichzeitig haben Projekte in Spanien hoher Luftfeuchtigkeit und salzhaltigen Küstenumgebungen erfolgreich standgehalten und damit die langfristige Zuverlässigkeit des fortschrittlichen Schutzkonzepts und der intelligenten Wärmemanagement-Technologien von Sermatec unter Beweis gestellt.
Lokalisierter Service für langfristigen Kundennutzen
Sermatec ist davon überzeugt, dass lokalisierter Service mehr ist als nur der letzte Schritt in der Kundenbeziehung – er ist ein Eckpfeiler der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.
Unter Nutzung seines gut etablierten Servicenetzwerks in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bietet das Unternehmen umfassende Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus hinweg im Rahmen eines einzigen, verantwortungsvollen Service-Konzepts, das erweiterte Garantien, Leistungsgarantien, vorbeugende Wartung, korrektive Reparaturen und Betriebsberichte integriert.
Dieses Servicemodell bietet Kunden transparente Lebenszykluskosten, vorhersehbare finanzielle Ergebnisse und zuverlässige langfristige Betriebsunterstützung.
Partner Night stärkt die europäische Zusammenarbeit
Am Abend des 24. Juni veranstaltete Sermatec seine jährliche „Partner Night", bei der wichtige Partner aus dem gesamten europäischen Energiesektor zusammenkamen.
Die Veranstaltung umfasste Reden von Führungskräften, Produktpräsentationen, den Austausch über Lösungen sowie Diskussionen zum After-Sales-Service und schuf so eine offene Plattform für den Branchendialog über Innovationen im Bereich der Energiespeicherung und sich abzeichnende regionale Chancen, während gleichzeitig langfristige strategische Partnerschaften gestärkt wurden.
Die Zukunft der intelligenten Energie vorantreiben
Von kontinuierlicher technologischer Innovation und vielfältigen Anwendungsszenarien bis hin zu lokalisierten Dienstleistungen und der Entwicklung von Ökosystemen präsentierte Sermatec auf der Intersolar Europe 2026 eine umfassende Demonstration seiner integrierten Kompetenzen.
Mit Blick auf die Zukunft wird Sermatec seine Vision, ein führender Anbieter im Bereich der intelligenten Energie zu werden, weiter vorantreiben und gemeinsam mit globalen Partnern den Übergang zu einer intelligenteren, nachhaltigeren und CO₂-neutralen Energiezukunft beschleunigen.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.