Diego Milito und Emilio Butragueño gehören zu den Preisträgern der 30. Ausgabe
FLORENZ, Italien, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Liste der Preisträger des 30. Fair Play Menarini International Award, dessen Verleihung für den 2. Juli in Florenz geplant ist, umfasst weiterhin große Legenden des Weltsports. Zu den Champions, die bei der im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino die Auszeichnung für die höchsten Werte im Sport entgegennehmen werden, gehören zwei wahre Ikonen des internationalen Fußballs: Diego Milito und Emilio Butragueño.

Im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere, die ihn nach Argentinien, Spanien und Italien führte, eroberte „El Príncipe" Diego Milito die Herzen der Fußballfans mit seinem Talent, seiner Sportlichkeit und einer von bemerkenswerten Erfolgen geprägten Laufbahn. Milito ist vor allem für seine entscheidende Rolle bei Inters epischem „Treble" im Jahr 2010 in Erinnerung geblieben, das in einer unvergesslichen Leistung mit zwei Toren im UEFA-Champions-League-Finale gegen Bayern München gipfelte.
Außerdem wird Emilio Butragueño, eine Ikone der spanischen Fußballgeschichte, geehrt. Butragueño, der den Spitznamen „El Buitre" trug, war in den 1980er Jahren das Aushängeschild von Real Madrid und eine Schlüsselfigur in einer der erfolgreichsten Epochen in der Geschichte des Madrider Vereins.
Mit Milito und Butragueño wird die Liste der Preisträger des 30. Fair Play Menarini International Award um außergewöhnliche Champions bereichert, die auf dem Spielfeld Erfolge erzielt haben und als Botschafter der wahren Werte des Sports gelten. Sie verkörpern perfekt den Geist des Preises, der seit dreißig Jahren Fair Play als universelles Erbe würdigt.
„Wir heißen zwei internationale Fußballstars willkommen, die diesen Sport nicht nur durch ihre Erfolge, sondern auch durch die Art und Weise, wie sie diese erreicht haben, nachhaltig geprägt haben", sagten Luca Lastrucci, , Valeria Speroni Cardi und Filippo Paganelli, Mitglieder des Vorstands der Fair Play Menarini Foundation. „Milito und Butragueño teilen dieselben Werte , die alle Preisträger des 30. Fair-Play-Menarini-Preises verbinden, und erweisen sich damit erneut als herausragende Vorbilder für Sport und Fairness."
Hier sind die Gewinner der Ausgabe 2026:
- Achille Polonara, Basketball
- Antonella Palmisano, Gehen
- Armand Duplantis, Stabhochsprung
- Bebe Vio, Paralympische Leichtathletik
- Chiara Mazzel, paralympischer Skisport
- Daniele Garozzo, Fechten
- Davide Ghiotto – Michele Malfatti – Andrea Giovannini, Eiskunstlauf
- Diego Milito, Fußball
- Emilio Butragueño, Fußball
- Fabio Caressa, Journalismus
- Gianfranco Zola, Fußball
- Gregorio Paltrinieri, Schwimmen
- Simone Anzani, Volleyball
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.