GIGABYTE feiert auf der COMPUTEX 2026 sein 40-jähriges Bestehen mit prämierten Innovationen in den Bereichen KI, Gaming und Design

12.06.2026

TAIPEH, 12. Juni 2026 /PRNewswire/ -- GIGABYTE, einer der führenden Hersteller von Motherboards, Grafikkarten und Hardware-Lösungen, hat im Rahmen der COMPUTEX 2026 mehrere Auszeichnungen für Produktneuheiten erhalten. Unter dem Motto „ENTER INFINITY" („Aufbruch in die Unendlichkeit") zum 40-jährigen Bestehen präsentierte das Unternehmen Neuheiten in den Bereichen KI, Gaming, Produktdesign und Nutzererfahrung. Mehrere vorgestellte Produkte erhielten Auszeichnungen und Würdigungen von internationalen Medien und Branchenorganisationen.

GIGABYTE Celebrates 40 Years of Milestone at COMPUTEX 2026 with Award-Winning AI, Gaming, and Design Showcases

Im Mittelpunkt der Präsentation stand das Motherboard X870E AORUS INFINITY NEXT, das in Fachmedien für seine Kombination aus von Raumfahrttechnik inspiriertem Engineering, fortschrittlichen Kühltechnologien und markanter Ästhetik hervorgehoben wurde. Das Motherboard verfügt über thermische Materialien, wie sie auch in Raketentriebwerken zum Einsatz kommen, Metall-3D-Drucktechnologien, eine AI-Gyroid-Struktur zur Vergrößerung der Kühlfläche um bis zu 44 % sowie ein 64-Phasen-Stromversorgungsdesign, das bis zu 5.120 Ampere Gesamtstrom liefern kann. Tom's Hardware lobte es als „vollgepackt mit noch nie zuvor eingesetzter Thermotechnik in Raumfahrtqualität und einer noch nie dagewesenen Ästhetik". Mit der Vorstellung wurde auch die umfassendere INFINITY-Serie präsentiert, die Motherboards, Grafikkarten, Gaming-Peripheriegeräte und Gehäuse umfasst und die „ENTER INFINITY"-Vision auf ein breiteres Ökosystem für PC-Builds überträgt.

GIGABYTE zeigte zudem, wie KI- und Gaming-Technologien im eigenen Produktökosystem zusammengeführt werden. Die AI TOP-Lösungen, KI-PCs und die prämierte AORUS GeForce RTX™ 5090 AI BOX demonstrieren skalierbare lokale KI-Fähigkeiten, von persönlicher Produktivität bis hin zu anspruchsvollen KI-Workflows. Der mit dem COMPUTEX Best Choice Award ausgezeichnete Gaming-Laptop AORUS MASTER 16 AI unterstreicht den Anspruch von GIGABYTE, intelligente Gaming-Erlebnisse mit hoher Performance zu bieten. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen sein Displayportfolio um den in Fachmedien gelobten FM275K16P, einen 27-Zoll-5K-Multi-Mode-Mini-LED-Gaming-Monitor, und stärkt damit seine Positionierung im Bereich moderner Displaytechnologien.

Designinnovationen waren während der gesamten Präsentation ein weiterer Schwerpunkt. Von der AORUS GeForce RTX™ 5080 INFINITY WOOD-Grafikkarte bis hin zum STEALTH-PC-Ökosystem ohne sichtbare Kabel demonstriert GIGABYTE, wie performanceorientiertes Engineering und hochwertige Ästhetik auf modernen Gaming-Plattformen zusammenspielen können. Dieselbe Designphilosophie zeigte sich im Rahmen der Messe auch in der Ausstellung „ENTER INFINITY" selbst. Durch eine modulare Standarchitektur, wiederverwendbare Ausstellungssysteme sowie eine nachhaltigkeitsorientierte Ablaufplanung schuf GIGABYTE ein ansprechendes Ausstellungserlebnis, das mit der COMPUTEX 2026 ECOBooth Sustainable Exhibition Certification ausgezeichnet wurde. So konnten sowohl die Einbindung der Besucher als auch die Umweltverantwortung gleichermaßen gefördert werden.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von GIGABYTE steht „ENTER INFINITY" sowohl für einen Meilenstein als auch für eine Zukunftsvision, die KI, Gaming, Design und Nachhaltigkeit verbindet, um die nächste Generation intelligenter Computertechnologie mitzugestalten. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Website.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.