Hankook bereitet sich auf Präzisionsprüfung beim Monaco E-Prix Double-Header 2026 vor

14.05.2026
  • Saisonläufe 9 und 10 der ABB FIA Formula E World Championship Season 12 finden am 16. und 17. Mai auf dem Circuit de Monaco statt
  • Der 3,337 Kilometer lange Stadtkurs kombiniert Höhenunterschiede, enge Kurvenpassagen und schnelle Streckenabschnitte und stellt hohe Anforderungen an Reifenkontrolle und Temperaturstabilität
  • Der Hankook iON Race wurde für konstanten Grip und ein präzises Fahrverhalten auf einer der technisch anspruchsvollsten Strecken im Rennkalender entwickelt

MONACO, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Premium-Reifenhersteller Hankook, exklusiver Reifenlieferant der ABB FIA Formula E World Championship, kehrt für die Saisonläufe 9 und 10 der zwölften Saison nach Monaco zurück. Der Monaco E-Prix 2026 wird erneut als Double-Header am 16. und 17. Mai auf dem Circuit de Monaco ausgetragen.

Formula E S11 Round 6 & 7 Monaco E-Prix Race Photo

Der 3,337 Kilometer lange Stadtkurs im Fürstentum Monaco verbindet starke Höhenunterschiede mit langsamen Kurvenpassagen und schnellen Streckenabschnitten und lässt nur wenig Spielraum für Fehler. Vom Anstieg durch Sainte-Dévote und Beau Rivage über die enge Grand Hotel Hairpin bis zur Beschleunigungsphase durch den Tunnel und zurück entlang der Hafenpromenade verlangt die Strecke über die gesamte Runde hinweg ein hohes Maß an Präzision und Kontrolle. Die wechselnden Geschwindigkeiten und Belastungen setzen den Reifen innerhalb einer kurzen Rundendistanz unterschiedlichen Bedingungen aus und erfordern ein konstantes Verhalten über das gesamte Leistungsfenster hinweg.

Zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Tagen erhöhen zusätzlich die Bedeutung von Konstanz. Teams müssen die Reifenperformance sowohl im Qualifying als auch unter Rennbedingungen beständig halten und sich gleichzeitig an wechselnde Gripverhältnisse sowie unterschiedliche Licht- und Temperaturbedingungen entlang der Strecke anpassen – von schattigen Passagen bis hin zu direkter Sonneneinstrahlung.

Für Hankook gilt Monaco als besondere Prüfung für Präzision und Konstanz. Der iON Race wurde entwickelt, um stabilen Grip, ein vorhersehbares Aufwärmverhalten und kontrollierte Temperatureigenschaften zu gewährleisten und den Teams damit mehr Vertrauen bei der Umsetzung ihrer Energiemanagement-Strategien unter den engen Bedingungen des Stadtkurses zu geben.

„Monaco stellt eine besondere Herausforderung dar, bei der Präzision und Konstanz bereits ab der ersten Runde entscheidend sind", sagt Manfred Sandbichler, Senior Director Hankook Motorsport. „Der geringe Spielraum für Fehler bedeutet, dass die Reifenperformance unter unterschiedlichsten Bedingungen jederzeit vorhersehbar bleiben muss. Der iON Race wurde darauf ausgelegt, genau diese Konstanz zu unterstützen und den Teams ein effektives Performance-Management sowohl im Qualifying als auch im Rennen zu ermöglichen."

Bei den vergangenen Formula-E-Rennen nutzte Hankook Fan-Village-Aktivierungen und Fahrzeugpräsentationen, um aufzuzeigen, wie Technologien aus der Formel E zunehmend in die Alltagsmobilität von Elektrofahrzeugen einfließen. Präsentationen von Fahrzeugen führender Automobilmarken mit iON Reifen – darunter Nissan beim Miami E-Prix sowie der DS N°7 von DS Automobiles beim Berlin E-Prix – unterstreichen Hankooks Rolle bei der Verbindung von motorsportbasierter Innovation mit realen Fahrerlebnissen im Alltag.

Das Rennwochenende beginnt am Samstag, 16. Mai, mit dem ersten Freien Training um 07:30 Uhr (MESZ), gefolgt von Saisonlauf 9 um 15:05 Uhr (MESZ). Saisonlauf 10 startet am Sonntag, 17. Mai, ebenfalls um 15:05 Uhr (MESZ).

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Versorgeraktien im Sinkflug: Enel nach Morgan-Stanley-Abstufung schwach

04.05.2026

Europas Aktienmärkte haben die neue Woche mit Verlusten begonnen. Am Montag gaben die Leitindizes auf dem Kontinent überwiegend moderat nach. Marktteilnehmer verwiesen auf die anhaltend unklare Lage im Nahen Osten und die damit einhergehenden erneut steigenden Ölpreise, die die Stimmung belasteten. Zusätzlich drückte die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle für die Autobranche in der Europäischen Union auf 25 Prozent anzuheben, vor allem auf die Kurse von Fahrzeugherstellern und deren Zulieferern.

Der EuroStoxx 50 lag zur Mittagszeit 0,7 Prozent im Minus bei 5.842 Punkten. In Frankreich gab der Cac 40 ähnlich deutlich nach, ebenso der italienische FTSE MIB. In Spanien fielen die Abschläge mit einem Minus von 1,1 Prozent noch spürbar kräftiger aus. Außerhalb der Eurozone hielten sich die Verluste dagegen in Grenzen: Der Schweizer Leitindex SMI verlor 0,4 Prozent auf 13.090 Punkte. In London ruhte der Handel aufgrund eines Feiertags, sodass von dort keine Impulse kamen.

Besonders schwach präsentierte sich der Versorgersektor. In der Branchenwertung führten Aktien des italienischen Energiekonzerns Enel die Verliererliste an und büßten 2,8 Prozent ein. Zuvor hatte Analyst Rob Pulleyn von Morgan Stanley sein Anlageurteil für Enel von „Equal-weight“ auf „Underweight“ gesenkt und das Kursziel von 9,50 auf 9,00 Euro zurückgenommen. Zwar bleibt der Analyst für europäische Versorger insgesamt positiv gestimmt, er sieht jedoch regulatorische Eingriffe in den Strommarkt als zentrales Risiko in der anstehenden Sommersaison, wenn die Gasspeicher wieder aufgefüllt werden. Das Risiko in Italien schätzt Pulleyn als besonders hoch ein, was auch die Titel von Italgas belastete, die um 1,4 Prozent nachgaben.

Unter den Autowerten standen vor allem die deutschen Hersteller unter Abgabedruck, nachdem die mögliche Anhebung der US-Zölle auf EU-Autos die Exportperspektiven der Branche eintrübte. Im EuroStoxx 50 verloren Ferrari 0,7 Prozent. Dagegen konnten Stellantis und Renault nach vorangegangenen Verlusttagen leicht zulegen. Im Bankensektor blieben die Übernahmeambitionen von Unicredit im Fokus; die Aktien der italienischen Großbank gaben im Verlauf um 0,3 Prozent nach, während Anleger die weiteren strategischen Schritte des Instituts abwarteten.