GENEVA, June 10, 2026 /PRNewswire/ -- On June 8, a series of events in commemoration of the United Nations International Day for Dialogue among Civilizations was held in Geneva, Switzerland. The events were jointly organized by the State Council Information Office of China, the Permanent Mission of China to the United Nations Office at Geneva and Other International Organizations in Switzerland, and the International Confucian Association, and co-organized by the China Intercontinental Communication Center (CICC), the Information Office of the People's Government of Zhejiang Province, and the Information Office of the People's Government of Henan Province.
More than 200 representatives from over 50 countries attended a high-level seminar that afternoon. Under the theme "Equal Dialogue among Civilizations for a Better Future through Multilateral Cooperation", participants engaged in extensive discussions on promoting mutual understanding among civilizations and strengthening international cooperation.
A series of exhibitions showcasing the richness of world civilizations and the enduring appeal of Chinese culture were held. The graphic seals exhibition Mutual Learning Among Civilizations with a Shared World Vision, curated by the Xiling Seal Engraver's Society, offered visitors an interactive opportunity to appreciate the rich diversity of cultures around the world by incorporating distinctive cultural elements from all 193 United Nations member states into intricately designed seals. The Silk Road and Dunhuang: Millennia-Old Treasures for Humanity exhibition, presented by China Intercontinental Communication Center and the International Communication Center of Dunhuang Culture, showcased the remarkable achievements of cultural exchange and mutual learning between Eastern and Western civilizations along the Silk Road.
The Henan Elephant International Communication Center presented the immersive virtual reality experience Tang Palace Banquet. Drawing on archaeological findings and digital technologies, the exhibition brought the splendor of the Tang Dynasty to life.
In the evening, an art performance entitled Beyond Borders: Weaving Cultures Through Artistic Expressions, presented by Henan Broadcasting System, the Ningbo Symphony Orchestra, and the China Disabled People's Performing Art Troupe, captivated audiences with a vibrant celebration of cultural exchange. Through a diverse range of artistic forms, the performance served as a bridge for dialogue among civilizations and showcased the beauty of cultural convergence.
In June 2024, the United Nations General Assembly unanimously adopted a resolution proposed by China designating June 10 as the International Day for Dialogue Among Civilizations.



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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.