JDEnergy nimmt in Ungarn das erste Energieversorgungsprojekt in Übersee in Betrieb

11.05.2026

SOPRONKÖVESD, Ungarn, 11. März 2026 /PRNewswire/ -- JDEnergy hat den erfolgreichen Netzanschluss des MVM 11 MW/22 MWh Energiespeicherprojekts in Ungarn unterstützt. Das System hat alle erforderlichen Leistungstests auf Anhieb bestanden. Der ungarische Energieminister Csaba Lantos nahm an der Einweihungsfeier teil und lobte das Projekt als eine wichtige Errungenschaft der chinesisch-ungarischen Zusammenarbeit im Energiebereich.

Die zentrale Lage Ungarns in Europa und die wachsende Kapazität an erneuerbaren Energien erhöhen den Bedarf an flexiblen Energiespeichern. Mit der zunehmenden Verbreitung von Wind- und Solarenergie wird die Energiespeicherung immer wichtiger, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu verbessern und die Netzflexibilität zu unterstützen. Das Projekt musste strenge Sicherheits-, Stabilitäts- und Systemkompatibilitätsstandards erfüllen, die den ungarischen Netzanforderungen und den Betriebsbedingungen des europäischen Marktes entsprechen.

JDEnergy wandte während des gesamten Projekts strenge Lieferstandards an, die Installation, Inbetriebnahme, Netzanschluss und Tests umfassten. Der erste eBlock-418A-Energiespeicherschrank wurde am 16.th Januar installiert, und alle 53 Einheiten wurden am 1.st April erfolgreich in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme vor Ort wurde in nur zwei Tagen abgeschlossen. Während der Netzanschlusstests verzeichnete das System keine größeren Ausfälle, keine längeren Ausfallzeiten und erfüllte alle wichtigen Parameter, bestand alle erforderlichen Tests im ersten Anlauf und erhielt die Vor-Ort-Zertifizierung des TÜV Rheinland. Außerdem hat sie am 23.rd April den Akkreditierungstest für die automatische Frequenzwiederherstellungsreserve (aFRR) von MAVIR erfolgreich abgeschlossen.

Das Projekt soll einen lokalen Windpark unterstützen, die Nutzung der Windenergie verbessern und einen Beitrag zur Energiewende in Ungarn leisten. Es ist auch ein wichtiger Schritt in JDEnergys internationalem Einsatz von selbst entwickelten Energiespeicherlösungen, der die Fähigkeit des Unternehmens demonstriert, Energiespeicherprojekte in Überseemärkten unter anspruchsvollen technischen und betrieblichen Anforderungen zu realisieren.

JDEnergy wird auch in Zukunft zuverlässige und intelligente Energiespeicherlösungen anbieten, um stabile, kohlenstoffarme Energiesysteme auf den globalen Märkten zu unterstützen.

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Sandoz behauptet sich in verzerrtem Antibiotika-Markt und hält an Guidance fest

30.04.2026

Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.

Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.

Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.