SHANGHAI, 15. August 2026 /PRNewswire/ -- Am 12. August wurde die „Appliance & Electronics World Expo 2027" (AWE2027) offiziell eröffnet. Die Veranstaltung unter dem Motto „AI+ • Beyond Boundaries" (KI+ • Grenzen überwinden) wird vom 17. bis 20. März 2027 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) auf einer Fläche von 150.000 Quadratmetern ausgerichtet und wird voraussichtlich mehr als 1.200 Aussteller sowie 280.000 Besucher zusammenbringen.
Die AWE2027 positioniert sich als „die globale Plattform zur Präsentation und zum Erleben von Smart Living". Mit Hilfe von KI wird sie Branchen, Technologien und Anwendungsszenarien miteinander verbinden, um ein offeneres und kooperativeres Smart-Living-Ökosystem aufzubauen.

Die Veranstaltung knüpft an die hervorragenden Ergebnisse der AWE2026 an, deren Veranstaltungsort SNIEC allein bereits eine Fläche von 140.000 Quadratmetern umfasste. Sie zog mehr als 1.000 Aussteller und 250.000 Besucher an, was einem Besucherzuwachs von 30 % entspricht, während die Zahl der internationalen Besucher um 50 % auf einen neuen Rekordwert stieg.
Auf der AWE2027 werden drei Initiativen vorgestellt: die AWE Plus Innovation & Technology Zone, die neue AWE Startup Zone sowie die New Product & Technology Launch Area.
Die AWE Plus Innovation & Technology Zone wird den Schwerpunkt auf eingebettete Intelligenz, KI-Hardware, den digitalen Lebensstil, die Low-Altitude-Economy, fortschrittliche Displays und Computerchips legen, Technologien und Produkte präsentieren und Fachleuten einen Einblick aus erster Hand in zukünftige Trends bieten.
Die neue AWE Startup Zone wird junge Teams, Inkubator-Unternehmen und Start-ups mit der Industrie, Kapitalgebern und Märkten vernetzen und so dem globalen Ökosystem neue Impulse verleihen.
In der New Product & Technology Launch Area finden Produktvorstellungen, Technologieeinführungen, Innovationspräsentationen und der Austausch über Trends statt. Dies unterstützt die Aussteller dabei, ihre Innovationen zu präsentieren, Kontakte zu Branchenakteuren zu knüpfen und Marktchancen zu erkunden.
Die AWE2027 wird ihr internationales Handelsökosystem stärken, indem sie globale Einkäufer, internationale Vertriebspartner und multinationale Branchendelegationen zusammenbringt und so die Einführung innovativer Technologien mit geschäftlichen Möglichkeiten verknüpft.
Die AWE ist mehr als nur eine Messe – sie ist ein Tor zu den Branchen der Zukunft. Sie präsentiert Smart-Living, von humanoiden, vierbeinigen und Haushaltsdienstrobotern bis hin zu Fahrzeugen mit neuen Antriebstechnologien, intelligenter Elektromobilität, intelligenten Flugzeugen und neu entstehenden Ökosystemen, die Mensch, Fahrzeug und Zuhause miteinander verbinden. Außerdem werden KI-Geräte als neue Generation interaktiver Schnittstellen, die neuesten Display-Technologien sowie Gesundheitslösungen für verschiedene Wohnszenarien vorgestellt, wodurch die weltweite Entwicklung hin zu gesünderen Haushaltsgeräten deutlich wird. Auf der AWE werden darüber hinaus Lösungen für die Energiewende vorgestellt, darunter Solar-plus-Speicher-Systeme, Energiemanagement für Privathaushalte und KI-gestützte Energieeffizienz, sowie ein umfassendes industrielles Ökosystem, das Chips, Module, Algorithmen, Kernkomponenten und integrierte Lösungen umfasst.
Jedes Jahr im März betreten weltweit führende Unternehmen in Shanghai die Bühne, zusammen mit Branchenführern, Forschungs- und Entwicklungsteams, internationalen Einkäufern, Fachverbänden, Investoren und führenden Medienvertretern. Auf der AWE dreht sich alles um die Zukunft und sie ist ein Schmelztiegel globaler Ressourcen.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.