LX Pantos stärkt seine globale ESG-Führungsrolle durch seinen Nachhaltigkeitsbericht 2026

11.08.2026
  • Abschluss der Berechnung und unabhängigen Überprüfung der Treibhausgasemissionen der Scope-1- und Scope-2-Kategorien in ganz Korea sowie an wichtigen Standorten im Ausland
  • Ausweitung der ESG-Offenlegungen auf Menschenrechte, Sicherheit, Arbeitsbedingungen und Schulungen für Mitarbeiter weltweit

SEOUL, Südkorea, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- LX Pantos (Präsident und CEO: Lee Yong-ho) hat seinen Nachhaltigkeitsbericht 2026 veröffentlicht, in dem die Fortschritte bei der Weiterentwicklung des ESG-Managements in seinen inländischen und globalen Betrieben hervorgehoben werden.

LX Pantos recently released its 2026 Sustainability Report.

Der Bericht behandelt neun wesentliche ESG-Themen, die im Rahmen einer doppelten Wesentlichkeitsbewertung ermittelt wurden, darunter Anpassung an den Klimawandel und Klimaschutz, Energie, umweltfreundliche Logistikdienstleistungen, Kundennutzenmanagement, Personalmanagement, Informationssicherheit, Risikomanagement, Geschäftsverhalten sowie neue Wachstumsmotoren und Geschäftsdiversifizierung.

Ein wesentliches Highlight des diesjährigen Berichts ist der erweiterte Berichtsumfang, der nun auch globale Standorte umfasst. Diese Erweiterung spiegelt die starke internationale Präsenz von LX Pantos und den wachsenden Umfang seiner Auslandsaktivitäten wider.

Im Umweltbereich berechnete das Unternehmen die direkten Treibhausgasemissionen (Scope 1) sowie die indirekten Treibhausgasemissionen (Scope 2) aus seinen inländischen Betrieben und wichtigen Standorten im Ausland. Eine Überprüfung durch Dritte stärkte die Zuverlässigkeit der Umweltangaben zusätzlich.

Im sozialen Bereich hat LX Pantos Mitarbeiterdaten von neun Tochtergesellschaften in Europa erhoben und analysiert, die die Bereiche Menschenrechte und Arbeit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Arbeitsbedingungen, Weiterbildung sowie berufliche Entwicklung abdecken.

Im Bereich der Unternehmensführung hebt der Bericht die Fortschritte beim „Jeong-do-Management" hervor, der auf Ethik und Compliance basierenden Managementphilosophie des Unternehmens. LX Pantos verzeichnete keine wesentlichen Rechtsverstöße im Zusammenhang mit Antikorruptions- und Fair-Trade-Regeln und erreichte 2025 eine Abschlussquote von 100 % bei den Schulungen zum „Jeong-do Management".

Der Bericht wurde in Übereinstimmung mit den GRI-Standards 2021 erstellt und bezieht sich auf globale ESG-Rahmenwerke wie SASB, die UN-SDGs, den UNGC und die TCFD. Eine unabhängige externe Prüfstelle hat den Bericht auf Richtigkeit und Zuverlässigkeit überprüft.

2025 erhielt LX Pantos außerdem eine Bronze-Bewertung von EcoVadis, eine B-Bewertung vom Carbon Disclosure Project (CDP), die LEED-Gold-Zertifizierung für das MegaWise Cheongna Center sowie eine A+-Bewertung im Rahmen des vom koreanischen Ministerium für Gesundheit und Soziales verwalteten Regional Social Contribution Recognition System.

Lee Yong-ho, Präsident und CEO von LX Pantos, kommentierte die Veröffentlichung dieses Berichts wie folgt: „LX Pantos treibt sein Nachhaltigkeitsmanagement weiter voran, indem es den Umfang des ESG-Managements über Korea hinaus auf unsere Auslandsniederlassungen ausweitet. Im Rahmen unserer ESG-Vision ‚Value Deliverer for People and the Planet' werden wir den Dialog mit unseren Stakeholdern weiterhin auf transparente Weise führen."

■ Informationen zu LX Pantos

LX Pantos wurde 1977 gegründet und ist ein weltweit führender Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Korea. Das Unternehmen bietet umfassende Logistiklösungen in den Bereichen See-, Luft- und Schienenfracht sowie Kontraktlogistik über ein weltweites Netzwerk in mehr als 40 Ländern an.

Erfahren Sie mehr über LX Pantos online und folgen Sie dem Unternehmen auf LinkedIn.

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.