Midea Energy - CLOU Electronics präsentiert seine Full-Stack-Energiespeicherlösungen auf der Smarter E Europe 2026 in Deutschland

25.06.2026

MÜNCHEN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Smarter E Europe 2026 wurde in München, Deutschland, eröffnet. Zusammen mit Midea Energy präsentierte CLOU am Gemeinschaftsstand seine speziell auf den europäischen Markt zugeschnittenen Kompetenzen im Bereich ganzheitlicher Energiespeicherlösungen – demonstriert wurde dies durch hochmoderne Produkte, eigene Innovationen und integrierte All-in-One-Energieangebote.

Midea Energy-CLOU Booth at 2026 The Smarter E Europe

Mit Blick auf den Markt für Energiespeicher im Großmaßstab stellte CLOU das Modell Aqua-C3.0 Ultra vor, das eine Kapazität von 5,154 MWh in einem kompakten, etwas mehr als 10 Fuß großen Container bietet und ein Gesamtsystemgewicht von weniger als 39 Tonnen aufweist. Im Vergleich zu Systemen in 20-Fuß-Containern erreicht das Produkt ein optimales Gleichgewicht zwischen Kapazität, Abmessungen und Gewicht, wodurch Logistikkosten, Platzbedarf vor Ort und Installationsaufwand deutlich reduziert werden.

Für C&I-Anwendungen präsentierte CLOU das Modell Aqua-E261, das sich aufgrund seiner hohen Sicherheit, hohen Rendite und einfachen Betriebs- und Wartungseigenschaften für große C&I-Nutzer in Europa eignet. Das Gerät verwendet 314-Ah-Batteriezellen mit einer Kapazität von 261 kWh pro Schrank und erreicht durch eine ausgewogene Kühlung auf Pack- und Zellebene eine Gesamt-Zelltemperaturdifferenz von ≤2,5 °C.

Auf der Messe präsentierte Midea Energy seine integrierte Energielösung für KI-Rechenzentrumszenarien. Als Kernplattform dieser Lösung vereint CLOU die Stärken von Midea in den Bereichen Kühlung, intelligente Fertigung und globale Lieferketten mit seinem eigenen Know-how in den Bereichen Leistungselektronik und Energiespeicherung. Durch die Integration von Energiespeichersystemen, HVDC, SST, BBU und den Maglev-Flüssigkeitskühlaggregaten von Midea bietet die Lösung eine Energiearchitektur aus einer Hand für Supercomputing-Zentren der nächsten Generation.

Da sich Energiespeichersysteme in Richtung von Hochleistungszellen mit 500 Ah und mehr entwickeln, führen selbst winzige Abweichungen in der Konsistenz der Zellen zu größeren tatsächlichen Energieunterschieden. Als Antwort auf dieses Problem veröffentlichte CLOU das Whitepaper zur DC-DC-Energieübertragungstechnologie auf Zellenebene. Diese Technologie etabliert einen bidirektionalen Energieverteilungskanal zwischen den Batteriezellen, der Ströme von bis zu 5 A unterstützt. Dadurch wird eine kontinuierliche Online-Verwaltung der Konsistenz der Batteriezellen erreicht und der wiederkehrende Umsatz über den gesamten Lebenszyklus um etwa 4 % gesteigert.

Diese Messe ist ein wichtiger Bestandteil des offiziellen Auslandsauftritts von Midea Energy. Als zentraler Umsetzer der Auslandsstrategie von Midea Energy hat CLOU groß angelegte Energiespeicherprojekte in mehreren europäischen Ländern umgesetzt, darunter Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Nordmazedonien, und verfügt über mehr als 50 C&I-Energiespeicherstandorte in Europa, darunter Großbritannien, Deutschland und die Niederlande. Auch in Zukunft wird CLOU die umfassenden Ressourcen und globalen Lieferkapazitäten der Midea-Gruppe nutzen, um als langfristiger Partner bei der Energiewende in Europa zu fungieren.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.