MINISFORUM und Intel läuten ein neues Kapitel für Agent NAS ein

10.05.2026

XIAMEN, China, 10. Mai 2026 /PRNewswire/ -- MINISFORUM und Intel veranstalteten in Xiamen offiziell eine gemeinsame Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Intelligente Agenten aktivieren – ein neues Kapitel für den Edge-Bereich aufschlagen". MINISFORUM hat zwei neue Agent-NAS-Geräte auf Basis von Prozessoren der Intel Core Ultra-Serie 3 und der Intel Core-Serie 3 vorgestellt: das All-Flash S5 und das 7-Bay-All-Flash S7.

Left 6 to Right 2: Gary Gao, General Manager, Technical Enablement Group, Intel China; Roy Jiang, MINISFORUM Chairman; Michael Jin, MINISFORUM Senior Product Director; Jiang Xue, MINISFORUM Workstation&NAS Product Director; Gai Bintao, MINISFORUM Channel Director;Emily Yeh, MINISFORUM Brand & Marketing Director

„MINISFORUM erweitert sein Angebot über herkömmliche Kompakt-PCs hinaus hin zu integrierten Agentic-Edge-Computing-Lösungen. Diese neuen Produkte spiegeln die Vision des Unternehmens für eine privatere und effizientere Zukunft der Agent-KI wider – in der Speicher, Rechenleistung und intelligente Agenten zusammenarbeiten", sagte Roy Jiang, Vorsitzender von MINISFORUM.

Ein neues Agent-NAS-Erlebnis: Kompakt. Intelligent. Leise.

Das All-Flash-Modell S5 wurde entwickelt, um die Möglichkeiten eines Agent-NAS neu zu definieren. Es verfügt über fünf M.2-2280-PCIe-4.0-x1-SSD-Steckplätze und bietet eine All-Flash-Architektur ohne die Geräuschentwicklung oder den höheren Stromverbrauch im Leerlauf, die bei HDD-basierten Systemen üblich sind. Das S5 richtet sich an Kunden, die ein absolut geräuschloses, formschönes NAS suchen.

Kompakt

Das S5 wurde entwickelt, um das volle Potenzial von SSD-Speicher in einem kompakten und eleganten Gehäuse auszuschöpfen, und bietet 1x 10GbE RJ45, 1x 2,5GbE RJ45, 2x USB4 40 Gbps, 2x USB 3.2 Typ A, 1x HDMI 2.1 sowie einen Netzanschluss.

Intelligent

MinisOpenClaw ist ein von MINISFORUM entwickelter KI-Agent, der per Ein-Klick-Installation KI-Unterstützung bereitstellt. Er verfügt über intelligente Funktionen wie die semantische KI-Fotosuche, mit der Nutzer beispielsweise sagen können: „Finde Fotos von mir am Strand."

Leise

Das lüfterlose Design und die All-SSD-Struktur stehen im Mittelpunkt des Produktkonzepts und sorgen für ein wirklich geräuschloses Erlebnis, ideal für Heimkinos und andere geräuschsensible Umgebungen. Benutzer können die Vorteile lokaler KI-Berechnungen in Arbeits-, Unterhaltungs- und Erholungsszenarien genießen, wobei ein geräuschloses NAS neben dem Bett platziert wird, das beim Schlafen eine völlig geräuschfreie Umgebung bietet.

S7: Neu konzipiert: Von der Workstation zum 7-Bay-All-Flash-Agent-NAS

Ebenfalls auf der Veranstaltung vorgestellt wird eine neue Agent-NAS-Konfiguration, die auf der MINISFORUM MS-03-Workstation-Plattform basiert und als 7-Bay-All-Flash-NAS für lokales KI-Computing und hochleistungsfähige Speicher-Workloads dient.

Sie bietet leistungsstarke Speichererweiterung und Hochgeschwindigkeitskonnektivität. Sie unterstützt bis zu 7 NVMe-SSDs für All-Flash-Hochleistungsspeicher. Auf der Netzwerkseite bietet sie eine hochflexible und unternehmensgerechte Konfiguration, einschließlich zwei 10G-SFP+-Glasfaseranschlüssen, einem 10G-RJ45-Anschluss, einem 2,5G-RJ45-Anschluss und zwei USB4-Anschlüssen mit 40 Gbit/s, was eine schnelle Datenübertragung und Zugriff mit geringer Latenz ermöglicht – für ein breites Publikum, einschließlich Heimlaboren und Technikbegeisterten. Das S7 verfügt zudem über eine LED-Statusanzeige, über die Benutzer Informationen wie den Systemstatus und die Speicheraktivität auf einen Blick ablesen können.

Informationen zu MINISFORUM:

MINISFORUM wurde 2018 gegründet und ist eine globale Marke für Edge-Computing-Lösungen sowie ein Systemintegrator, der Edge-Computing-Geräte herstellt. Das Produktportfolio umfasst Agent NAS, KI-Mini-Workstations, KI-Mini-PCs und Mini-Gaming-PCs der Serie AtomMan und bedient mehr als 4 Millionen Nutzer in über 100 Ländern. Mit einem globalen Vertriebs- und Supportnetzwerk setzt sich MINISFORUM für einen gerechten Zugang zu Rechenleistung ein und macht diese weltweit für Privathaushalte und Unternehmen verfügbar.

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.