Momentus Technologies gewinnt den Best AI Award bei den Event Technology Awards AI Edition 2026 und wird für seine neue KI-Plattform für Veranstaltungs- und Venue-Management ausgezeichnet.

29.06.2026

Die Auszeichnung erfolgt zeitgleich mit dem Launch von Momentus AI for Sales sowie der Ankündigung von AI for Events und AI for Finance – einer Plattform, die als zentrales Intelligenz- und Handlungssystem für die globale Veranstaltungsbranche entwickelt wurde.

AUSTIN, Texas, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Momentus Technologies, führender Anbieter von Software für Veranstaltungs- und Venue-Management, gab heute bekannt, dass das Unternehmen bei den Event Technology Awards AI Edition 2026 mit dem Preis „Best AI for Venue, Logistics & Resource Optimisation" ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde die neue KI-Plattform von Momentus – bestehend aus Momentus AI for Sales, AI for Events und AI for Finance. Sie unterstützt Veranstaltungszentren und Veranstalter mit intelligenter Automatisierung, die sich direkt in ihre tägliche Arbeit einfügt.

Momentus Logo JPG Digital (PRNewsfoto/Momentus Technologies)

Die Auszeichnung unterstreicht den Anspruch der KI-Roadmap von Momentus und die Dringlichkeit der Herausforderungen, auf die sie Antworten gibt. Neue Marktforschungsergebnisse von Momentus aus dem Jahr 2026 zeigen, dass 65 % der Venue-Betreiber KI für äußerst wichtig halten. Gleichzeitig pilotieren oder skalieren bislang nur 7 % entsprechende Lösungen. Genau hier setzt Momentus an: Die KI basiert auf mehr als 20 Jahren branchenspezifischer Veranstaltungs- und Venue-Expertise und ist nahtlos in die Arbeitsabläufe integriert, mit denen Betreiber bereits heute täglich arbeiten. Mit mehr als 4.000 Venue-Kunden weltweit, 1,5 Millionen jährlich verwalteten Veranstaltungen und rund 19 Milliarden US-Dollar verarbeitetem Bruttowarenwert in 57 Ländern verfügt Momentus AI über eine Daten- und Erfahrungsbasis, die die Plattform deutlich von den generischen KI-Lösungen unterscheidet, welche den Markt bislang geprägt haben.

Momentus AI unterstützt drei zentrale Bereiche des Venue-Betriebs:

Momentus AI for Sales (bereits verfügbar) unterstützt Vertriebsteams dabei, Leads zu qualifizieren, Buchungskonflikte anhand ihres Umsatzpotenzials zu priorisieren und vollständige Angebote zu erstellen – direkt innerhalb von Momentus.

Momentus AI for Events (demnächst verfügbar) koordiniert Planung, Catering, Veranstaltungstechnik und Personaleinsatz intelligent. Die Lösung erkennt potenzielle Probleme frühzeitig, bevor sie den Veranstaltungsbetrieb beeinträchtigen.

Momentus AI for Finance (demnächst verfügbar) automatisiert Umsatzprognosen, unterstützt die Margenoptimierung nach Veranstaltungsart und Saison und weist frühzeitig auf Budgetabweichungen hin.

Gemeinsam bilden diese drei Lösungen die erste speziell für Venues entwickelte KI-Plattform, die den gesamten Prozess von der ersten Anfrage bis zur Schlussrechnung begleitet. Die KI unterstützt Mitarbeitende an allen entscheidenden Stellen und schafft Freiräume für Aufgaben, die menschliche Erfahrung und persönliches Urteilsvermögen erfordern.

Auch beim Thema Sicherheit erfüllt die Plattform die Anforderungen von Unternehmen. Momentus AI arbeitet mit einer strikten Trennung der Mandanten, ausschließlich lesendem Datenzugriff und vollständig protokollierten Kontrollmechanismen. Kundendaten werden niemals zum Training gemeinsam genutzter Modelle verwendet. Jede KI-Ausgabe basiert auf den Daten der jeweiligen Venue, ist vollständig nachvollziehbar und vor jeder Ausführung für die menschliche Prüfung vorgesehen.

„Diese Auszeichnung würdigt das, was wir aufbauen – nicht nur das, was wir bereits auf den Markt gebracht haben", sagte Alex Griffis, Chief Product Officer von Momentus. „Die meisten KI-Plattformen bieten einen generischen Assistenten, der weder den Unterschied zwischen einem Einlass-Zeitplan und einem Catering-BEO kennt noch weiß, wie sich das individuelle Raumlayout einer Venue optimal nutzen lässt. Unsere KI schon – denn wir haben mehr als 20 Jahre damit verbracht, das dafür notwendige Domänenwissen aufzubauen. Mit Sales AI, Events AI und Finance AI bringen wir diese Intelligenz in die entscheidenden Arbeitsabläufe des Venue-Betriebs. Wir sind stolz darauf, dass diese Vision ausgezeichnet wurde – und wir stehen erst am Anfang."

Die Event Technology Awards AI Edition zeichnet Unternehmen aus, die mit KI neue Maßstäbe in der Veranstaltungstechnologie setzen. Momentus wurde in einer Kategorie ausgezeichnet, die Plattformen würdigt, welche nachweislich messbare Verbesserungen in den Bereichen Venue-Logistik, Raumoptimierung und Ressourcenmanagement erzielen.

Über Momentus Technologies

Momentus Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von Software für Veranstaltungs- und Venue-Management. Das Unternehmen unterstützt Organisationen dabei, außergewöhnliche Veranstaltungserlebnisse zu schaffen. Mit mehr als 90.000 Nutzern in über 57 Ländern vertrauen Kongresszentren und Messegelände, Hochschulen, Unternehmenslocations, Stadien und Arenen sowie Kunst- und Kulturzentren auf die Lösungen von Momentus.

Die leistungsstarke und intuitive Plattform kombiniert datengestützte Analysen, intelligente Automatisierung und umfassende Branchenexpertise. Sie schafft Transparenz über vergangene, aktuelle und zukünftige Veranstaltungsabläufe, steigert die betriebliche Effizienz und unterstützt Kunden dabei, ihre Geschäftsziele zu erreichen.

In den vergangenen drei Jahren hat Momentus gezielt in Künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastruktur und den Ausbau seines Partnerökosystems investiert. Zu den Innovationen zählen unter anderem Ask Mo, Momentus Analytics und Smart Imports. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für die intelligente Betriebsplattform der nächsten Generation im Veranstaltungs- und Venue-Management.

Momentus wurde 1985 gegründet, hat seinen Hauptsitz in den USA und beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie unter gomomentus.com.

Medienkontakt:

Murphy Wilt

Murphy.Wilt@GoMomentus.com

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.