BERLIN, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die deutsche Lasergravurbranche setzt zunehmend auf intelligentere Fertigungswerkzeuge, da die Nachfrage nach Anwendungen für präzises Gravieren, Schneiden und Markieren steigt. Um Unternehmen von Kreativwerkstätten bis hin zu industriellen Herstellern zu unterstützen, erweitert Monport sein Lasertechnik-Portfolio um Desktop-CO2-Laser, Faserlaser in Industriequalität sowie neue UV-Laserlösungen.
Die Erweiterung spiegelt den wachsenden Bedarf an vielseitigen Lasergraviermaschinen wider, die von detailreichen Gravuren bis hin zu professionellen Arbeitsabläufen beim Laserschneiden für unterschiedliche Materialien geeignet sind.
An der Spitze der Desktop-CO2-Lasermaschinen des Unternehmens steht der Monport Mega S, eine weiterentwickelte Version der CO2-Lasermaschine Mega 70 W. Das auf Produktivität und Benutzerfreundlichkeit ausgelegte System unterstützt jetzt eine externe LightBurn-Anbindung und verfügt über ein LiDAR-basiertes Autofokussystem, das den Fokus für präzise Gravuren bei Geschwindigkeiten von bis zu 600 mm/s automatisch einstellt.
Der Monport Mega S verfügt außerdem über eine visuelle Einrichtung des Strahlengangs in fünf Minuten, einen 700 x 350 mm großen Arbeitsbereich, intelligente Fülltechnologie und eine integrierte Panoramakamera, um effiziente Laserschneid- sowie Seriengravurprojekte zu unterstützen.
Mit dem GT 200 W Split MOPA Autofocus Fiber Laser Engraver verstärkt Monport auch sein industrielles Faserlaser-Sortiment. Die auf Grundlage von Kundenfeedback entwickelte GT-Serie bietet gegenüber der GPro-Serie erweiterte Funktionen und schnelleres Arbeiten, eine verbesserte Wärmeableitung sowie präzise 3D-Tiefengravuren für Anwendungen in der Metallbearbeitung.
Der GT 200 W Faserlaser unterstützt Schwarzmarkierungen auf Aluminium, Farbgravuren auf Metall und das Schneiden dünner Metalle bis zu einer Stärke von 3 mm. Ein verbesserter Autofokus sowie eine Präzisionsoptik sorgen für sauberere und gleichmäßigere Gravurergebnisse.
Neben CO2- und Faserlasertechnologie erweitert Monport sein Angebot um UV-Lasermarkierung, die für Kaltmarkierungen ausgelegt ist. Die UV-Lasertechnologie minimiert die Wärmeeinwirkung auf empfindliche Materialien wie Kunststoffe, Glas sowie elektronische Bauteile und trägt dazu bei, Materialverformungen zu verringern und zugleich eine präzise Gravurqualität zu gewährleisten.
Da die deutsche Fertigungs- und Kreativbranche weiterhin in moderne Laserlösungen investiert, macht das umfassende Ökosystem von Monport den Wandel der Branche hin zu intelligenteren, anpassungsfähigeren Lasertechnologien für Gravur- und Laserschneidanwendungen deutlich.
„Unser Ziel ist es, fortschrittliche Lasertechnologie für Unternehmen jeder Größe zugänglicher, effizienter und praxistauglicher zu machen", sagte der Geschäftsführer von Monport.
Weitere Informationen zur fortschrittlichen Lasergravurlösung von Monport finden Sie auf der offiziellen Website von Monport Laser.
Medienkontakt:
Monport Laser
Kontakt-E-Mail: support@monportlaser.de
Website: https://www.monportlaser.de/
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt mit ihrem zentralen Pandemie-Abkommen langsamer voran als geplant. Die Mitgliedstaaten haben sich in Genf darauf verständigt, die Verhandlungen über den sogenannten PABS-Mechanismus – den Annex zu „Pathogen Access and Benefit Sharing“ – zu verlängern. Eigentlich sollte bis Anfang Mai ein Kompromiss vorliegen, der auf der 77. Weltgesundheitsversammlung Ende Mai in Genf beschlossen werden sollte. Stattdessen soll die Versammlung nun formell darüber entscheiden, die Gespräche fortzuführen und den Abschluss erst in den kommenden Jahren ins Visier zu nehmen.
Im Kern geht es um die Frage, wie Daten über neue Krankheitserreger und Informationen zu Impfstoffen, Diagnostika und Therapien bei künftigen Pandemien ausgetauscht werden sollen – und wie die daraus entstehenden Vorteile fair geteilt werden. Der PABS-Mechanismus gilt als Herzstück des internationalen Pandemie-Abkommens, das die WHO-Mitgliedstaaten bereits im Mai 2023 grundsätzlich gebilligt hatten. Die technischen und politisch sensiblen Details des Systems waren damals bewusst ausgeklammert worden, um zunächst eine Grundsatzeinigung zu ermöglichen.
Die Verhandlungsfronten verlaufen vor allem zwischen wohlhabenden Staaten und Entwicklungsländern, die tief gespalten sind, wenn es um die Ausgestaltung des Zugangs zu Erregerproben und die Verteilung von daraus entstehenden Nutzen wie Impfstoffen geht. Länder des Globalen Südens drängen auf verbindliche Zusagen für einen gerechteren Zugang zu medizinischen Gegenmitteln, während Industrienationen und ihre Pharmaunternehmen auf verlässliche Regeln für Datennutzung und geistige Eigentumsrechte achten. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sprach dennoch von „realem Fortschritt“ beim PABS-Anhang und zeigte sich zuversichtlich, dass Differenzen mit weiteren Gesprächen überbrückt werden können.
Die Ergebnisse der jüngsten Verhandlungsrunde der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe (IGWG) zum Pandemieabkommen sollen der 79. Weltgesundheitsversammlung vorgelegt werden. Angesichts des zusätzlichen Gesprächsbedarfs soll die Versammlung laut WHO darüber entscheiden, das Mandat der Arbeitsgruppe auf Basis der bereits verabschiedeten Resolution WHA78.1 zu verlängern und die Resultate spätestens zur Versammlung im Mai 2027, möglicherweise bereits bei einer Sondersitzung 2026, vorzulegen. Tedros mahnte die Staaten, die offenen Fragen mit „Dringlichkeit“ anzugehen: Die nächste Pandemie sei keine Frage des Ob, sondern des Wann. Erst mit einem abgeschlossenen PABS-Anhang können Länder das Pandemie-Abkommen vollständig unterzeichnen und ratifizieren.