Neuer Präsident des CIMA-: Die Zukunft des Finanz- und Rechnungswesens baut auf Vertrauen, Innovation und Chancen auf

25.06.2026

Alfred Ramosedi, FCMA, CGMA, zum Präsidenten des CIMA und zum Co-Vorsitzenden der Association of International Certified Professional Accountants gewählt

LONDON, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Alfred Ramosedi, FCMA, CGMA, wurde auf der Jahreshauptversammlung des Chartered Institute of Management Accountants (CIMA) am 24. Juni 2026 zum 93. Präsidenten des Instituts gewählt. Zudem wird er als 11. Co-Vorsitzender der Association of International Certified Professional Accountants (die „Association") fungieren, dem globalen Bündnis, das von CIMA und dem American Institute of CPAs (AICPA) gegründet wurde.

Alfred Ramosedi, FCMA, CGMA, CIMA President and Co-Chair of the Association of International Certified Professional Accountants (PRNewsfoto/CIMA)

Während seines Amtsjahres als Präsident wird sich Alfred darauf konzentrieren, die Zukunft des Finanz- und Rechnungswesens zu gestalten, Vertrauen als wertvollste Währung des Berufsstands zu stärken, einen KI-gestützten Berufsstand aufzubauen und sich für die Chancen der nächsten Generation von Talenten einzusetzen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Association, Jan Lewis, CPA, CGMA, wird er den Berufsstand weltweit durch eine Zeit des raschen Wandels führen und dessen Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft neu definieren.

Dr. Matthew Hansard, FCMA, CGMA, wurde auf derselben Sitzung zum stellvertretenden CIMA-Präsidenten gewählt.

Bei seinem Amtsantritt erklärte Alfred Ramosedi, FCMA, CGMA, CIMA-Präsident und Co-Vorsitzender der Association: „Die Entscheidungen, die wir heute treffen – wie wir Vertrauen gewinnen, Technologien nutzen, in Zeiten von Unsicherheit und Komplexität Führung übernehmen und in die nächste Generation investieren – werden die Zukunft des Finanz- und Rechnungswesens prägen. Wenn wir diese Entscheidungen richtig treffen, werden wir nicht nur mit dem Wandel Schritt halten, sondern ihn selbst bestimmen."

„Ich übernehme diese Rolle mit Demut und einem starken Verantwortungsbewusstsein", fuhr er fort. „Ich setze mich dafür ein, unseren Mitgliedern, Studierenden und dem gesamten Berufsstand zu dienen und gemeinsam mit ihnen eine Zukunft zu gestalten, die auf Vertrauen, Innovation und Chancen basiert."

Alfred ist eine Führungskraft mit über drei Jahrzehnten Erfahrung im südafrikanischen Finanz- und Dienstleistungssektor. Er begann seine Karriere 1995 bei der Nedbank Limited, wo er über einen Zeitraum von 15 Jahren leitende und Führungspositionen innehatte. 2008 wurde Alfred zum Managing Executive der Nedbank Private Bank ernannt, bevor er 2010 zur ABSA Bank und 2012 zur African Bank wechselte. 2017 wurde er CEO von Bayport Financial Services – South Africa, einem Teil eines führenden Finanzdienstleistungsunternehmens, das sich auf verantwortungsvolle Verbraucherkredite und Programme zur finanziellen Gesundheit in Entwicklungsmärkten spezialisiert hat.

Als langjähriges ehrenamtliches Mitglied der CIMA trat Alfred 1998 als Sekretär der CIMA-Ortsgruppe Gauteng bei und wurde 1999 zum Vorsitzenden des Südafrika-Regionalausschusses ernannt. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung des Regionalvorstands für das südliche Afrika im Jahr 2000 und war von 2002 bis 2009 dessen erster Vorsitzender.

2009 wurde Alfred in den CIMA-Rat kooptiert und war bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2011 in den Ausschüssen für globale Märkte, Marketing und berufliche Standards tätig. In Anerkennung seiner Führungsqualitäten und seines Engagements für das Institut wurde Alfred 2013 mit der CIMA-Silbermedaille ausgezeichnet.

2023 kehrte er in den CIMA-Rat zurück und trat dem Vorstand der Association of International Certified Professional Accountants bei. Im vergangenen Jahr war Alfred als stellvertretender Präsident des CIMA tätig und ist derzeit Mitglied des Ernennungsausschusses des CIMA sowie des CGMA-Prüfungsausschusses.

Alfred lebt mit seiner Frau in Johannesburg, Südafrika, und hat drei erwachsene Kinder. Er liest gerne, fährt gerne Fahrrad und geht joggen.

The Chartered Institute of Management Accountants (PRNewsfoto/CIMA)

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2999606/Alfred_Ramosedi_CIMA_Präsident_und_Co-Vorsitzender_des_Verbands.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2999605/CIMA_Logo.jpg

 

 

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.