Pylontech stellt PyOcean vor - ein 6,4-MWh-Energiespeichersystem auf Basis selbst entwickelter 601-Ah-Zellen

26.06.2026

MÜNCHEN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Pylontech (688063.SH), ein weltweit führender Anbieter von Energiespeichersystemen, stellte auf der Intersolar Europe seine neue Energiespeicherlösung für den Versorgungsmaßstab – PyOcean – vor. Die Plattform bietet zwei Konfigurationen: ein 6,4-MWh-System, das mit den von Pylontech selbst entwickelten 601-Ah-LFP-Zellen betrieben wird, sowie ein 6,26-MWh-System, das mit 588-Ah-Zellen ausgestattet wird. Die Markteinführung unterstreicht die integrierten Kompetenzen von Pylontech, die von der Entwicklung von Batteriezellen bis hin zur Systemintegration reichen, und markiert zugleich einen weiteren wichtigen Schritt bei der Expansion des Unternehmens in den Markt für Energiespeicher im Versorgungsmaßstab.

Pylontech unveils 6.4MWh Utility-scale ESS

PyOcean wurde entwickelt, um die betriebliche Effizienz und den langfristigen Anlagenwert in einer Vielzahl von Anwendungsszenarien zu maximieren. Das 6,4-MWh-System (0,25P) ist für die gemeinsame Nutzung mit erneuerbaren Energien, Energieverschiebung, Kapazitätswertprojekte und die Deckung von Abendspitzen optimiert, während das 6,26-MWh-System (0,5P) für eigenständige BESS-Anlagen, netzseitige Flexibilität, Spitzenlastabdeckung und andere Anwendungen mit hohen Zyklusfrequenzen ausgelegt ist.

Angetrieben von den von Pylontech selbst entwickelten großformatigen Batteriezellen bieten die neuen Systeme eine höhere Energiedichte und größere Projekteffizienz. Das 6,4-MWh-System integriert 601-Ah-Zellen mit einer Energiedichte von bis zu 426 Wh/l, was eine höhere Energiekapazität in einem standardmäßigen 20-Fuß-Container ermöglicht und gleichzeitig den Flächenbedarf, die Infrastrukturanforderungen sowie die Gesamtprojektkosten reduziert. PyOcean zeichnet sich zudem durch eine werkseitig vormontierte Bauweise für eine schnellere Inbetriebnahme, einen umfassenden mehrstufigen Sicherheitsschutz von der Zell- bis zur Systemebene sowie einen intelligenten Betrieb aus, der durch ein lokales Energiemanagementsystem unterstützt wird und Kunden dabei hilft, die Anlagenleistung über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg zu maximieren.

Während Pylontech weithin als weltweit führender Anbieter von Energiespeichersystemen für Privathaushalte anerkannt ist, hat das Unternehmen seine Präsenz im Bereich gewerblicher und großtechnischer Anwendungen rasch ausgebaut. Im vergangenen Jahr hat Pylontech mehrere Großprojekte erfolgreich abgeschlossen, darunter ein 400-MWh-Energiespeicherprojekt im Versorgungsmaßstab in Ningxia und ein 80-MWh-Projekt in Jiangsu, China. Die Kompetenz des Unternehmens bei Großprojekten spiegelt sich auch in seiner Aufnahme in die Liste der Tier-1-Energiespeicherhersteller von BloombergNEF wider.

Pylontech delivers 400MWh utility-scale energy storage project in Ningxia, China

Mit 17 Jahren Branchenerfahrung baut Pylontech seine Kompetenzen durch den Ausbau seines globalen Servicenetzwerks weiter aus. Bis heute hat Pylontech weltweit 9 Tochtergesellschaften im Ausland und 25 lokale Servicezentren eingerichtet, die in den wichtigsten Energiespeichermärkten lokalen technischen Support und Dienstleistungen über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg anbieten.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, zuverlässige und effiziente Energiespeicherlösungen für vielfältige Anwendungsbereiche bereitzustellen und arbeiten dabei eng mit unseren Partnern zusammen, um eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Energiezukunft zu gestalten", erklärte ein Sprecher von Pylontech.

Website: https://en.pylontech.com.cn/?lan=en 

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.