Live-Eingriff zeigt erfolgreiche Revaskularisierung unterhalb des Knies mit zwei MOTIV®-Gefäßgerüsten; aktuelle Analyse zeigt bei MOTIV gegenüber der Ballonangioplastie höhere Raten beim Wirksamkeitsendpunkt sowohl in der Rutherford-4- als auch in der Rutherford-5-CLTI-Patientengruppe
SAN DIEGO, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- REVA Medical, LLC gab heute den erfolgreichen Abschluss der Live-Vorführung eines Eingriffs mit dem sirolimusfreisetzenden, bioresorbierbaren MOTIV®-Gefäßgerüst sowie die Präsentation neuester klinischer Ergebnisse aus der zulassungsrelevanten MOTIV-BTK-Studie auf der Vascular InterVentional Advances (VIVA) 2026 in Las Vegas, Nevada, bekannt.

Live-Vorführung eines Eingriffs
Prof. Dr. med. Andrej Schmidt vom Universitätsklinikum Leipzig führte einen Live-Eingriff zur Revaskularisierung unterhalb des Knies durch, der den Teilnehmern der VIVA26 in Las Vegas übertragen wurde. Die Patientin, eine 72-jährige Frau mit chronischer gliedmaßenbedrohender Ischämie (CLTI) bei peripherer Gefäßerkrankung, wurde in die Rutherford-Kategorie 5 eingestuft und wies ein nicht heilendes Ulkus auf.
Prof. Schmidt behandelte die Patientin erfolgreich mit zwei sirolimusfreisetzenden, bioresorbierbaren MOTIV-Gefäßgerüsten: mit einem MOTIV-Gefäßgerüst mit den Maßen 4,0 mm × 48 mm sowie einem MOTIV-Gefäßgerüst mit den Maßen 3,5 mm × 24 mm. Der Eingriff führte zu einer erfolgreichen Revaskularisierung der peripheren Arterie unterhalb des Knies mit einem hervorragenden angiographischen Ergebnis.
Präsentation neuester klinischer Studienergebnisse
Dr. med. Ehrin Armstrong vom HCA HealthOne Swedish Medical Center in Denver, Colorado, stellte im Rahmen der VIVA26-Sitzung „Late-Breaking Clinical Trials" („Aktuelle klinische Studien") eine Subgruppenanalyse aus der zulassungsrelevanten MOTIV-Studie vor. Der Vortrag mit dem Titel „Clinical Outcomes of the MOTIV Sirolimus-Eluting Resorbable Scaffold in Rutherford Category 4 Versus Rutherford Category 5 Chronic Limb-Threatening Ischemia: Subgroup Analysis From the MOTIV Pivotal Trial" („Klinische Ergebnisse des MOTIV-Sirolimus-freisetzenden resorbierbaren Gefäßgerüsts bei chronischer gliedmaßenbedrohender Ischämie der Rutherford-Kategorie 4 im Vergleich zur Rutherford-Kategorie 5: Subgruppenanalyse aus der zulassungsrelevanten MOTIV-Studie") bewertete die Ergebnisse bei Patienten mit CLTI in zwei Schweregraden.
An der prospektiven, multizentrischen, einfachblinden, randomisierten kontrollierten Studie nahmen 292 Patienten mit einer CLTI der Rutherford-Kategorie 4 oder 5 teil, wobei das MOTIV-Gefäßgerüst mit der standardmäßigen Ballonangioplastie (PTA) verglichen wurde. Die Studienpopulation war äußerst komplex: 69 % der in die Studie aufgenommenen Patienten waren der Rutherford-Kategorie 5 zugeordnet.
In der Subgruppenanalyse fiel der kombinierte Endpunkt aus Extremitätenerhaltung und primärer Durchgängigkeit in beiden Rutherford-Kategorien sowohl nach 6 als auch nach 12 Monaten zugunsten von MOTIV gegenüber PTA aus:
„Die heutige Live-Vorführung eines Eingriffs und die neuesten MOTIV-Ergebnisse haben das Potenzial unserer bioresorbierbaren Gefäßgerüsttechnologie auf der VIVA26 deutlich in den Fokus gerückt", sagte Jeffrey Anderson, Präsident und Geschäftsführer von REVA Medical. „Der erfolgreiche Eingriff sowie die einheitlichen klinischen Ergebnisse, die sowohl bei der Rutherford-4- als auch bei der Rutherford-5-Patientengruppe beobachtet wurden, bestärken uns in unserem Bestreben, den Bedürfnissen von Patienten mit komplexen Gefäßerkrankungen unterhalb des Knies gerecht zu werden."
Die CLTI ist die schwerste Form der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und kann zu starken Schmerzen, nicht heilenden Wunden sowie Amputationen führen. Das bioresorbierbare MOTIV-Gefäßgerüst öffnet verstopfte Arterien, stützt das Gefäß während des Heilungsprozesses und wird anschließend schrittweise vom Körper resorbiert, ohne ein dauerhaftes Implantat zu hinterlassen.
VORSICHT: Prüfprodukt. Nach US-Bundesrecht ausschließlich zur Verwendung zu Prüfzwecken bestimmt.
Informationen zu REVA Medical
REVA Medical ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung bioresorbierbarer Polymertechnologien für vaskuläre Anwendungen spezialisiert hat. Die firmeneigene Tyrocore®-Polymerplattform vereint Festigkeit, Röntgenkontrast sowie kontrollierten Abbau und ermöglicht so innovative Lösungen wie das bioresorbierbare MOTIV®-Gefäßgerüst zur Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Besuchen Sie uns in den sozialen Medien: LinkedIn
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/reva-medical-gibt-erfolgreiche-live-vorfuhrung-eines-motiv-eingriffs-und-neue-ergebnisse-der-btk-studie-auf-der-viva26-bekannt-302900391.html
Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.