Sanya sichert sich die Rückkehr der Formel E als Auftakt der asiatischen Saison 2027 - Die tropische Küstenstadt gewinnt als globaler Veranstaltungsstandort weiter an Dynamik

25.06.2026

SANYA, China, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Nach einem triumphalen Rennen am Strand hat sich Sanya offiziell seinen Platz als siebte Runde der rekordbrechenden ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2026/27 gesichert. Das Rennen ist für den 17. April 2027 angesetzt und markiert den Auftakt der Asien-Etappe der neuen Saison. Die Stadt wird Austragungsort des ersten Formel-E-Rennens der GEN4-Ära auf chinesischem Boden sein. Mit dem bislang umfangreichsten Rennkalender der Serie – 21 Rennen in 13 Städten weltweit – bringt diese wegweisende Veranstaltung den Elektro-Rennsport der nächsten Generation auf den einzigartigen Küsten-Straßenkurs von Sanya. 

The 2027 Formula E will kick off its first Asian round at this world-class tropical coastal resort destination

„Sanya ist eine Rennstrecke, die die Fahrer bis an ihre absoluten Grenzen bringt. Es ist eine bewusste Entscheidung, GEN4 schon früh in der Saison hierher zu bringen", sagte Alberto Longo, Mitbegründer und Chief Championship Officer der Formel E. Diese Veranstaltung im Jahr 2026 markierte die Rückkehr der Formel E nach sieben Jahren nach Sanya, wurde weltweit in 195 Ländern live übertragen und fiel mit dem sechsmonatigen Jubiläum des vollständigen, inselweiten unabhängigen Zollbetriebs im Rahmen des Freihandelshafens Hainan zusammen.

Sanyas Stärke als globaler Veranstaltungsstandort wird durch fundierte Daten und eine gut ausgebaute Infrastruktur untermauert. In den ersten sechs Monaten seit Aufnahme des Zollbetriebs im Freihandelsgebiet Hainan verzeichnete die Insel 1,654 Millionen Einreisen von Reisenden aus dem Ausland, was einem Anstieg von 31,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Sanya war erfolgreicher Austragungsort der 6. Asian Beach Games und des Internationalen Filmfestivals der Insel Hainan; demnächst steht das Finale der HYROX-Weltmeisterschaft im Fitness auf dem Programm. 

Die Veranstaltungsstrategie von Sanya stützt sich auf drei strukturelle Stärken. Zum einen ermöglichen Hainans Visumbefreiung für 86 Länder und die „Open-Skies"-Luftverkehrspolitik 36 internationale Direktverbindungen zu 28 Zielen in Übersee. Zweitens unterhält Sanya 23 Verbindungsbüros zur Förderung des Auslandstourismus in mehr als zehn Ländern. Diese Büros sammeln Informationen zu Veranstaltungen weltweit und fördern die direkte Zusammenarbeit mit internationalen Rechteinhabern und professionellen Veranstaltern. Drittens: Ein spezieller One-Stop-Genehmigungsservice für Kultur- und Sportveranstaltungen, der durch ein professionelles Management und einen Garantiemechanismus unterstützt wird und die bisher komplizierten bürokratischen Verfahren sowohl für inländische als auch für internationale Veranstalter weltweit erheblich vereinfacht.

Dank systematischer Vorteile, einer gut ausgebauten Infrastruktur und eines boomenden grenzüberschreitenden Tourismus hat Sanya einen entscheidenden Wandel vollzogen. Die Stadt hat sich von einem gelegentlichen Veranstaltungsort zu einer Stadt entwickelt, die von internationalen Veranstaltern aktiv umworben wird. 

Ein Vertreter der Volksregierung der Stadt Sanya erklärte: „Wir bauen eine Plattform auf, auf der dauerhaft Veranstaltungen von Weltklasse stattfinden können, und heißen Veranstalter und Besucher aus aller Welt herzlich willkommen, den einzigartigen Charme einer Stadt zu erleben, die lebenswert, besuchenswert und wirtschaftsfreundlich ist."

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.