Segway und Whoosh starten während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Kampagne für kostenlose Fahrten in ganz Mexiko zur Förderung der städtischen Mobilität

27.06.2026

BEIJNG, 27. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Segway Commercial, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für die geteilte Mikromobilität, ist eine Partnerschaft mit dem führenden Anbieter von Shared-Mobility-Diensten Whoosh eingegangen, um während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Aktion für kostenlose Fahrten in ganz Mexiko zu starten. Die Initiative soll Fußballfans, Einwohnern und Besuchern helfen, sich während des Turniers leichter fortzubewegen, und bietet bequeme Transportmöglichkeiten zwischen Verkehrsknotenpunkten, Stadien, Fanzonen und anderen wichtigen Zielen in den Austragungsstädten.

Whoosh startete die Kampagne am 10. Juni in Mexiko-Stadt und wird sie innerhalb der folgenden zwei Wochen auf Monterrey ausweiten, um bis zum 5. Juli die Reichweite auf wichtige städtische Mobilitätsknotenpunkte in Mexiko auszuweiten. Gemeinsam werden Segway und Whoosh Tausende von Fahrten sponsern. Nutzer können über die Apps der Betreiber eine kostenlose Fahrt einlösen, indem sie den Aktionscode eingeben: RIDEWITHSEGWAY. Jede kostenlose Fahrt umfasst das Entsperren des Rollers und eine Fahrzeit von bis zu 20 Minuten, vorbehaltlich der täglichen Verfügbarkeit und in begrenzter Stückzahl während des Aktionszeitraums.

Die Kampagne spiegelt die wachsende Bedeutung der geteilten Mikromobilität bei der Bewältigung des städtischen Mobilitätsbedarfs während großer internationaler Veranstaltungen wider. Shared-Mobility-Netzwerke werden zunehmend in die veranstaltungsorientierte Verkehrsplanung integriert, insbesondere zur Verbesserung der Anbindung auf der letzten Meile in Zeiten erhöhter Verkehrsnachfrage.

Angesichts des hohen Parkplatzbedarfs und der hohen Parkgebühren während der Weltmeisterschaft bietet „Free Ride" den Fans nahtlose Mobilität und macht Parkgebühren vollständig überflüssig. Damit wird deutlich, dass Mikromobilität nicht mehr nur eine alternative Fortbewegungsmöglichkeit ist – sie ist eine wesentliche Säule des modernen Veranstaltungsverkehrs.

„Wir bei Whoosh sind davon überzeugt, dass die geteilte Mikromobilität eine Schlüsselrolle beim Aufbau vernetzterer, effizienterer und nachhaltigerer Städte spielt. Unsere Partnerschaft mit Segway Commercial stärkt diese Vision, indem sie zuverlässige Technologie mit operativem Know-how verbindet, um Nutzern in CDMX und Monterrey eine praktische Alternative für Kurzstreckenfahrten zu bieten, insbesondere bei Großveranstaltungen wie den WM-Spielen. Durch Initiativen wie kostenlose Fahrten wollen wir das städtische Mobilitätserlebnis verbessern und die bereits in der Stadt verfügbaren Verkehrsmittel ergänzen", sagte Sebastien Declety, Country Manager von Whoosh Mexiko.

„Die Weltmeisterschaft bietet eine einzigartige Gelegenheit zu zeigen, wie geteilte Mikromobilität Städten helfen kann, auf dynamische Verkehrsbedürfnisse während Großveranstaltungen zu reagieren", sagte Zack Yan, stellvertretender Geschäftsführer der Geschäftsbereichs Commercial Mobility bei Segway-Ninebot. „Unsere Zusammenarbeit mit Whoosh spiegelt unser gemeinsames Engagement wider, zugängliche, effiziente und nachhaltige Verkehrslösungen bereitzustellen, die das tägliche Mobilitätserlebnis in der Stadt verbessern."

Während die WM ihre spannendsten Phasen erreicht, setzen sich Segway und Whoosh weiterhin dafür ein, die Gastgeberstädte in Bewegung zu halten – damit Fans und Einwohner, egal ob beim Endspiel oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit, stets bequem unterwegs sein können. Doch auch lange nach dem Ende des Endspiels hinterlässt diese Zusammenarbeit ein nachhaltiges Konzept für die Bereitstellung barrierefreier und nachhaltiger Mobilitätslösungen, wenn Städte diese am dringendsten benötigen.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3001245/image.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/segway-und-whoosh-starten-wahrend-der-fuWball-weltmeisterschaft-2026-eine-kampagne-fur-kostenlose-fahrten-in-ganz-mexiko-zur-forderung-der-stadtischen-mobilitat-302812641.html

Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.