Shengnova Advanced Materials baut die regionale Versorgung mit Biphenol aus, um der steigenden Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum gerecht zu werden
SHANGHAI, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die SI Group, ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von Leistungsadditiven, Prozesslösungen und chemischen Zwischenprodukten, und die Shengxiao Group, ein weltweit führender Anbieter von Monomeren für Flüssigkristallpolymere (LCP) und Spezialchemikalien, gaben heute die Gründung eines Joint Ventures bekannt, um den Ausbau der Biphenol-Kapazitäten in China voranzutreiben.

Das in Sichuan, China, ansässige Unternehmen Shengnova Advanced Materials vereint die etablierten Produktionsanlagen der Shengxiao Group für Biphenol und deren Zugang zum regionalen Markt mit der firmeneigenen Technologie und der weltweiten Biphenol-Expertise der SI Group. Durch die Bündelung dieser Kompetenzen soll das Joint Venture dazu beitragen, die lokale Versorgung mit diesem einzigartigen Molekül zu verbessern.
Biphenol ist ein wichtiges Monomer, das in Flüssigkristallpolymeren (LCP), Polyphenylensulfon (PPSU) und anderen Anwendungen zum Einsatz kommt. Das Joint Venture versetzt beide Partner in die Lage, die wachsende Nachfrage in verschiedenen Branchen wie Elektronik, Automobilindustrie und Medizin zu bedienen, in denen Hochleistungswerkstoffe für Anwendungen der nächsten Generation unverzichtbar sind.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit der SI Group das Unternehmen Shengnova Advanced Materials zu gründen, um Kunden in Asien mit Biphenol zu beliefern", sagte Guo Xiaozhong, Vorstandsvorsitzender der Shengxiao Group. „Als führender Anbieter von Monomeren für Flüssigkristallpolymere (LCP) ist Biphenol ein wichtiger Bestandteil unseres Portfolios. Unsere Kunden schätzen die regionale Versorgung, und die Einbringung des Bisphenol-Know-hows von SI Group nach China wird den wachsenden Endmärkten in der Region zugutekommen."
„Dieses Joint Venture treibt die Wachstumsstrategie der SI Group voran und stärkt unsere Fähigkeit, Kunden in wichtigen Märkten weltweit zu bedienen", sagte David Bradley, Präsident und CEO der SI Group. „Mit der Gründung von Shengnova Advanced Materials bauen wir unsere Kapazitäten aus, um Kunden in Asien wettbewerbsfähig mit Biphenol zu beliefern, während wir die Produktion in unserem Werk in Newport, Tennessee, fortsetzen. Dadurch ist die SI Group in der Lage, ihre weltweiten Kunden besser zu bedienen, der wachsenden regionalen Nachfrage gerecht zu werden und die Versorgungssicherheit durch eine über mehrere Regionen verteilte Produktionspräsenz zu stärken."
Erfahren Sie mehr über und Bisphenol- unter https://siigroup.com/products/4-4-biphenol
Informationen zur SI Group
SI Group ist ein weltweit führendes Unternehmen bei Leistungsadditiven, Prozesslösungen und chemischen Zwischenprodukten. Die chemischen Technologien von SI Group sind unverzichtbare Lösungen, die Qualität und Leistung von Industrie- und Konsumgütern in den Branchen Kunststoffe, Gummi und Klebstoffe, Kraftstoffe, Schmierstoffe, Beschichtungen sowie Ölfeldanwendungen verbessern. Mit Hauptsitz in The Woodlands, Texas, betreibt SI Group 18 Produktionsstätten auf drei Kontinenten und beliefert Kunden in mehr als 80 Ländern, unterstützt von rund 1500 Beschäftigten weltweit. Angetrieben von der Leidenschaft für Sicherheit, Chemie, Nachhaltigkeit und außergewöhnliche Ergebnisse schafft SI Group durch Innovation langfristigen Wert für eine bessere Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf www.siigroup.com.
Über die Shengxiao Group
Die Shengxiao Group wurde 1987 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Quzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang. Sie ist ein diversifizierter Industriekonzern, dessen Geschäftsfelder sich auf Hochleistungswerkstoffe, Spezialchemikalien, den Maschinenbau und weitere Industriezweige erstrecken. In den Bereichen Spezialchemikalien und Hochleistungswerkstoffe gehören zu den wichtigsten Produkten von Shengxiao p-Hydroxybenzoesäure (PHBA), 6-Hydroxy-2-naphthoesäure (HNA), 4,4'-Biphenol sowie weitere wichtige Monomere und chemische Zwischenprodukte für Anwendungen mit Flüssigkristallpolymeren (LCP), die in Branchen wie künstliche Intelligenz, Elektronik, Kommunikation, Gesundheitswesen und Lebensmittel zum Einsatz kommen. Shengxiao beliefert Kunden in fast 100 Ländern und Regionen weltweit mit hochwertigen chemischen Produkten und Lösungen und trägt damit zur Weiterentwicklung fortschrittlicher Materialtechnologien bei. Weitere Informationen finden Sie unter, www.shengxiaochemical.com und.
Medienkontakt:
Joseph Grande
Tel.: + 1.413.684.2463
joe@jgrandecommunications.com

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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.