Silver Mountain Moon: A Major Silk Road Exhibition Opens during 2026 Silk Road Week at China National Silk Museum

22.06.2026

HANGZHOU, China, June 22, 2026 /PRNewswire/ -- The China National Silk Museum will launch its flagship exhibition, Silver Mountain Moon: Gaochang and Kucha on the Silk Road, on June 24, 2026. The exhibition, curated as the centerpiece of the 2026 Silk Road Week, runs under the theme "Harmony in Diversity, For a Shared Future."

Silver Mountain Moon: A Major Silk Road Exhibition Opens during 2026 Silk Road Week at China National Silk Museum

Since its launch in 2020, Silk Road Week has evolved into a premier hallmark, featuring thematic exhibitions, academic symposiums, and events such as "Silk Road Nights." The 2026 Silk Road Week, with Xinjiang Uygur Autonomous Region as the guest region and the Kingdom of Morocco as the guest country of honor, offers a rich lineup of scholarly exchanges and public engagement activities.

The exhibition Silver Mountain Moon traces the northern route of the ancient Silk Road—known as the "Middle Route" in the Tang Dynasty—from pivotal Gaochang in the Turpan Basin (present-day Turpan, Xinjiang Uygur Autonomous Region, China) westward to the renowned Buddhist center Kucha (present-day Kuqa, Xinjiang Uygur Autonomous Region, China). Featuring over 200 relics from 14 institutions in Zhejiang Province and the Xinjiang Uygur Autonomous Region, including 20 first-class national treasures, the exhibition showcases archaeological finds from ancient city sites and cave temples. Among the highlights are thousands of ancient manuscripts unearthed in Gaochang that testify to the region's administrative integration with the Central Plains during the Han and Tang dynasties, alongside exquisite murals from the Kizil Caves that reflect the fusion of Indian, Hellenistic, Persian, and Central Plains artistic traditions.

Located at the heart of the Eurasian continent, Xinjiang has been an integral part of China's territory since the Han Dynasty, when the central government established military garrisons and administrative offices in the region. The exhibition illustrates this history, demonstrating how Gaochang and Kucha became hubs of exchange, where diverse ethnic groups and traditions interacted and flourished. Notable figures such as the eminent monk Kumarajiva, who translated Buddhist scriptures for the Central Plains, and King Jiangbin of Kucha, who adopted Han court customs, are symbols of this enduring cross-exchange.

The exhibition Silver Mountain Moon will be on display from June 24 through September 1, 2026, at the China National Silk Museum in Hangzhou. It invites audiences to explore the profound legacy of the Silk Road and the inclusive spirit shaping Chinese civilization over thousands of years.

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/2997992/1.jpg

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/silver-mountain-moon-a-major-silk-road-exhibition-opens-during-2026-silk-road-week-at-china-national-silk-museum-302806135.html

Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.