Mit vier Themenbereichen, Möglichkeiten zum internationalen Rechtehandel und Veranstaltungen zum kulturellen Austausch präsentiert der Pavillon Hongkongs kreatives Schaffenspotenzial im Verlagswesen weltweit.
HONGKONG und FRANKFURT, Deutschland, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Das Projekt „Soaring Creativity – Hong Kong Pavilion" hat gestern auf der Frankfurter Buchmesse (FBF) 2026 offiziell seine Ausstellung eröffnet, die bis zum 11. Oktober läuft. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Hong Kong Publishing Federation und der Hong Kong Printers Association organisiert, von der Agentur für die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft (CCIDA) der Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong gefördert und vom Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong in Berlin (ETO Berlin) unterstützt. feiert das Projekt in diesem Jahr seine 13. Teilnahme an dieser führenden internationalen Fachmesse.
Anlässlich der Eröffnung fand ein Cocktailempfang statt, an dem wichtige Persönlichkeiten teilnahmen, darunter Frau Christine Chie (CCIDA), Frau Stephanie Pall (ETO Berlin), Herr Jürgen Boos (Präsident der FBF) und Herr Huang Qiang (Leiter der chinesischen Delegation).
Matthew Yum, Co-Vorsitzender des Organisationskomitees, wies darauf hin, dass im Laufe ihrer Geschichte im Rahmen dieser Initiative mehr als 54.000 Exponate aus Hongkong über sieben Millionen Besuchern aus aller Welt präsentiert wurden und dass sie damit als wichtiges Sprungbrett für die lokale Verlags- und Druckbranche dient, um ihre Präsenz im Ausland auszubauen und ihre Standards zu verbessern.
Vier Regionen stellen die regionale Wirtschaftskraft unter Beweis
Auf einer Fläche von 264 Quadratmetern unter dem Motto „Hongkong: Unter dem Motto „Our Narrative" vereint der Pavillon über 70 Verlage, Druckereien und E-Book-Verlage aus Hongkong, die in vier unterschiedlichen Bereichen mehr als 1.000 ausgewählte Werke präsentieren:
Ausgewählte kulturelle Veranstaltungen
Am 8. Oktober fanden im Pavillon (Halle 5.1, Stand D121) zwei öffentliche Diskussionsrunden statt:
Weitere Informationen finden Sie unter, https://www.bookfairhkpavilion.com und.

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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.