TAIPEI, 17. August 2026 /PRNewswire/ -- Taiwan wird die Taiwan Weeks 2026 vom 3. bis 13. November ausrichten, bei der globale Vermögensverwalter, führende Börsenvertreter und institutionelle Anleger zusammenkommen, während Taiwan seine Position als asiatisches Vermögensverwaltungszentrum (AAMC) ausbaut.

Die Finanzaufsichtsbehörde (FSC) kündigte die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Taiwan Stock Exchange (TWSE), der Taipei Exchange (TPEx), der Taiwan Futures Exchange (TAIFEX) und der Taiwan Depository & Clearing Corporation (TDCC) an.
Ausbau der globalen finanziellen Reichweite Taiwans
Die Taiwan Weeks, die nun bereits zum zweiten Mal stattfinden, werden unter dem Motto „From Tech Island to Capital Hub" eine breitere Beteiligung globaler Finanzführer bieten. Die Veranstaltung wird Taiwans Stärken in den Bereichen Technologie und Kapitalmärkte, seine Rolle in globalen Lieferketten sowie die wachsende Nachfrage nach Vermögensverwaltungsdienstleistungen in ganz Asien hervorheben.
„Die diesjährigen Taiwan Weeks werden die internationalen Verbindungen weiter stärken und Taiwan mit einem breiteren Spektrum an Themen und Teilnehmenden präsentieren", sagte FSC-Vorsitzender Dr. Jin-lung Peng. „Angesichts der rasanten Entwicklung der globalen Märkte wird die Regierung weiterhin Maßnahmen zur Marktöffnung vorantreiben, um Taiwans finanzielle und industrielle Transformation zu unterstützen. Die Taiwan Weeks werden der internationalen Gemeinschaft helfen, Taiwan besser zu verstehen und neue Investitionsmöglichkeiten zu erkunden."
Die ersten Taiwan Weeks zählten fast 28.000 Besucher, darunter mehr als 1.200 institutionelle Teilnehmer und über 250 Vertreter internationaler Investoren.
KI, ETFs und globale Markttrends im Fokus
Das diesjährige Programm umfasst 12 Kernveranstaltungen und über 30 Begleitveranstaltungen, wobei mehr als 30 Vermögensverwalter, Banken, Wertpapierhäuser und andere Organisationen entsprechende Veranstaltungen ausrichten. Zu den Schlüsselthemen zählen künstliche Intelligenz (KI), börsengehandelte Fonds (ETFs), finanzielle Widerstandsfähigkeit und innovative Finanzierungslösungen.
Bei der Eröffnungsveranstaltung am 3. November werden globale Vermögensverwalter und führende Vertreter internationaler Börsen zusammenkommen, um Entwicklungen auf den globalen Kapitalmärkten und das Marktpotenzial Taiwans zu erörtern. Weitere Höhepunkte sind das Asian Asset Management Center Forum am 6. November in Kaohsiung, bei dem die Fortschritte in der Vermögensverwaltungszone der Stadt vorgestellt werden, sowie das TiBOOST – INNOVATION GROWTH PROGRAM am 10. November, das vielversprechende KI-Start-ups mit Kapitalmarktressourcen und internationalen Investoren zusammenbringt.
Als Ergänzung zum diesjährigen Programm wird die Asian Corporate Governance Association (ACGA) während der Taiwan Weeks erstmals ihre 25. Jahreskonferenz in Taiwan abhalten. Die Veranstaltung wird voraussichtlich Fachleute aus den Bereichen Investment und Corporate Governance aus aller Welt anziehen und Taiwans Verbindungen zu den globalen Kapitalmärkten weiter stärken.
Die offizielle Website der Taiwan Weeks (https://www.taiwanweeks.com) bietet Programminformationen, Referentenprofile, Anmeldedetails sowie regelmäßige Updates für Investoren und Marktteilnehmer. Die Plattform wird zudem Taiwans Wandel von einer „Technologieinsel" zu einem „Kapitalzentrum" beleuchten.
Informationen zur TWSE
Die Taiwan Stock Exchange (TWSE) nahm am 9. Februar 1962 ihren Betrieb auf und ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung des taiwanesischen Wertpapiermarktes zuständig. Zu ihren Kerngeschäftsbereichen gehören die Notierung, der Handel, das Clearing und die Abwicklung sowie die Marktaufsicht. Diese Aufgaben umfassen die Förderung und Prüfung von Börsenzulassungen, die Aufsicht nach der Börsenzulassung und die Corporate Governance, die Aufrechterhaltung eines geordneten Marktbetriebs, Dienstleistungen für Wertpapierfirmen, den Anlegerschutz, Clearing- und Abwicklungsaktivitäten, den Schutz vor Marktausfällen sowie die Überwachung illegaler Handelsaktivitäten. Durch diese Bemühungen bietet die TWSE umfassende Dienstleistungen zur Unterstützung der Entwicklung und Integrität des taiwanesischen Wertpapiermarktes.

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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.