„The International 2026" endet in Shanghai - ein Fest für Esports, Kultur und globale Verbundenheit

27.08.2026

SHANGHAI, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- The International 2026 (TI2026), die 15. Ausgabe des weltweit führenden E-Sport-Turniers von Dota 2, ging am 23. August im SPD Bank Oriental Sports Center zu Ende. In einem spannenden Best-of-Five-Finale besiegte Team Spirit Team Vision mit 3:2 und holte sich damit die „Aegis of Champions". Mit diesem Sieg sicherte sich Team Spirit seinen dritten TI-Titel und ist damit das erste Team in der Geschichte der TI, das die Aegis dreimal errungen hat, und stellte einen neuen Rekord für die meisten Mannschaftstitel bei diesem Turnier auf.

Das vom US-amerikanischen Spieleentwickler und -publisher Valve Corporation organisierte Turnier brachte 16 Elite-Teams aus aller Welt in Shanghai zu mehr als zehn Tagen intensiver Wettkämpfe zusammen. Perfect World Co., Ltd., der exklusive Betreiber von Dota 2 auf dem chinesischen Festland, unterstützte die Organisation und Durchführung des Turniers in China.

Das Turnier zeigte die Vielschichtigkeit des Dota-2-E-Sports, bei dem strategische Planung, Teamwork, Ressourcenmanagement und Entscheidungen in Sekundenbruchteilen den Ausgang eines Spiels bestimmen können. Über den Wettbewerb hinaus verband TI2026 auch E-Sport, Kultur, Kunst und Stadtleben miteinander und schuf so ein einzigartiges Sommererlebnis in Shanghai.

Ein großes Highlight war die Einbindung traditioneller chinesischer Kultur in die visuelle und künstlerische Gestaltung der Veranstaltung. Die visuelle Identität des Turniers ließ sich von traditioneller Stickkunst inspirieren und verband mithilfe von Goldfäden, orientalischen Motiven und Textilstrukturen die Geschichte von Dota 2 mit dem neuen Kapitel Shanghais. Eine in Suzhou-Stickerei ausgeführte Version der „Aegis of Champions", die über vier Monate hinweg von der Stickkünstlerin Tang Xiaohong und ihrem Team geschaffen wurde, verkörperte diese Verschmelzung von traditioneller Handwerkskunst und E-Sport-Kultur zusätzlich.

„E-Sport dient als natürliche Brücke für den kulturellen Austausch und die globale Kommunikation", sagte Sam Gu, CEO von Perfect World, am Rande des Turniers. „Indem wir einen visuellen Dialog zwischen digitalem Wettkampf und traditioneller Handwerkskunst schaffen, möchten wir internationalen E-Sport-Veranstaltungen eine starke und wiedererkennbare Verbindung zur chinesischen Kultur verleihen", fügte er hinzu.

Die Wirkung der Veranstaltung reichte auch über die Arena hinaus. Thematische Installationen, Fan-Aktivitäten und Public-Viewing-Orte tauchten in ganz Shanghai auf und verbanden Sehenswürdigkeiten, Einkaufsviertel, Kulturräume und Knotenpunkte des öffentlichen Nahverkehrs miteinander. Nach Angaben der Veranstalter hatten bis zum 25. Juni Zuschauer aus 73 Ländern und Regionen mit Eintrittskarten an der Veranstaltung teilgenommen.

Mit der TI 2026 war Shanghai nach der ersten Ausgabe 2019 zum zweiten Mal Gastgeber von „The International" und damit der einzige Ort außerhalb von Seattle, an dem das Turnier mehr als einmal stattfand. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr Shanghais wachsende Kompetenz im internationalen E-Sport und sein Bestreben, sich zu einem globalen E-Sport-Zentrum zu entwickeln.

Nach mehr als einem Jahrzehnt gezielter Investitionen und Entwicklung hat sich der E-Sport zu einem der beständigen Kerngeschäfte von Perfect World entwickelt. „Wir hoffen, den E-Sport zu einer globalen Marke auszubauen, die sowohl internationale Turniere als auch immersive Erlebnisse umfasst, und unser E-Sport-Geschäft zu einer der Plattformen und Triebkräfte zu machen, durch die das Unternehmen seine internationale Präsenz ausbaut", sagte Gu.

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Biomarker im Speichel: Zürcher Studie ebnet Weg zu Schnelltest gegen Übermüdung

15.06.2026

Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.

Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.

Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.

Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.