ThinkPalm und Singapore Polytechnic treiben nachhaltiges IIoT für KMU und Start-ups voran

10.08.2026

SINGAPUR, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- ThinkPalm Technologies, ein Anbieter von Technologielösungen, der sich auf das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und digitale Nachhaltigkeit spezialisiert hat, hat eine Absichtserklärung mit dem Singapore Polytechnic (SP) unterzeichnet, um gemeinsam an KI-gestützten IIoT-Lösungen zur Messung der Nachhaltigkeit bei singapurischen KMU und Start-ups zu arbeiten. Die Zusammenarbeit verbindet die Expertise der SP in der angewandten Technologieausbildung mit den IIoT- und KI-Kompetenzen von ThinkPalm, um die frühzeitige Einführung von Instrumenten zur Nachhaltigkeitsmessung in der gesamten singapurischen Wirtschaft zu beschleunigen.

ThinkPalm and Singapore Polytechnic Partner to Advance Sustainable IIoT Innovation

Ausbildung von Fachkräften für die Industrie durch IIoT-Innovationen

Ausbildung praxisorientierter Fachkräfte durch IIoT-Innovationen Die Partnerschaft könnte SP-Studierenden die Möglichkeit bieten, im Rahmen gemeinsamer Projekte am Sensordesign mitzuwirken. SP und ThinkPalm könnten gemeinsam IIoT-Lösungen entwickeln und den Studierenden dabei wertvolle Einblicke in kooperative Brancheninitiativen vermitteln.

„Durch die Zusammenarbeit mit ThinkPalm wollen wir sinnvolle Möglichkeiten für Studierende schaffen und gleichzeitig die Einführung neuer Nachhaltigkeitstechnologien in der Industrie unterstützen. Diese Zusammenarbeit spiegelt die Bedeutung der Verknüpfung von Bildung, Innovation und den Bedürfnissen der Industrie wider."

– Toh Ser Khoon, Senior Director, Engineering Cluster (Egg), Singapore Polytechnic

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die frühzeitige Einführung von IIoT-Messtechnologien bei Singapurs KMU und Start-ups zu beschleunigen und Singapurs Positionierung als Asiens führender Carbon Hub zu unterstützen.

Die KI-gestützte IIoT-Plattform NetvirE von ThinkPalm soll im Rahmen der Zusammenarbeit künftige Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützen.  

Von Vordenkerrolle bis hin zu Praktika in der Industrie

Die Partnerschaft bietet einen Mehrwert in zwei Schlüsselbereichen. Sie zielt darauf ab, die Führungsrolle der SP bei der Einführung von KI-gestütztem IIoT zu stärken und gleichzeitig Studierenden die Möglichkeit zu bieten, an Projekten und Praktika in den ThinkPalm-Niederlassungen in Kochi, Trivandrum und Chennai teilzunehmen, wodurch eine Brücke zwischen akademischem Lernen und praktischer Erfahrung geschlagen wird.

„Nachhaltigkeit erfordert verwertbare Daten, und KI-gestütztes IIoT kann Nachhaltigkeitsmessungen für KMU zugänglicher machen. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Singapore Polytechnic unterstützen wir Unternehmen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit und treiben gleichzeitig Innovation und Talentförderung."

- Rejish M. Unni, Gründer und Direktor für Sales & Marketing bei ThinkPalm Technologies

Das Singapore Polytechnic hat ThinkPalm eingeladen, gemeinsam einen Lehrplanrahmen zu entwickeln, dessen Schwerpunkt auf Industrieprojekten liegt. ThinkPalm ist außerdem dem Branchenpartnernetzwerk von SP beigetreten und freut sich auf künftige Seminare und Initiativen zur Zusammenarbeit.

Informationen zu ThinkPalm Technologies

ThinkPalm ist ein Unternehmen für Produktentwicklung und Softwareentwicklung, das sich auf IIoT, KI, digitale Transformation und Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung bietet ThinkPalm Lösungen an, die globale Unternehmen bei Innovation und Wachstum unterstützen.

Informationen zum Singapore Polytechnic

Das Singapore Polytechnic (SP) wurde 1954 als erste Fachhochschule Singapurs gegründet und bietet 34 Vollzeit-Diplomstudiengänge an. Es ist bekannt für seine engen Partnerschaften mit der Branche und sein Engagement für Nachhaltigkeit.

Kontakt 

letstalk@thinkpalm.com 

0484 410 4100

 

ThinkPalm Logo

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.