Univers stellt auf der VivaTech 2026 eine Plattform der nächsten Generation für physische KI vor

16.06.2026

Ein Universum. Eine einheitliche Intelligence-Plattform. Eine Plattform für die physische Welt.

PARIS, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Univers hat auf der VivaTech 2026 die nächste Generation seiner führenden Plattform-Suite vorgestehtt: Die „Platform for Physical AI" ermöglicht es Unternehmen Energie-, Infrastruktur- und industrielle Betriebsabläufe zu kombinieren und in strategische Wettbewerbsvorteile zu verwandeln.

Europa steht vor der Herausforderung industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Energieversorgungssicherheit und technologische Souveränität gleichzeitig zu stärken. Während generative KI die Wissensarbeit in Unternehmen bereits grundlegend verändert, bleibt der Einsatz in physischen Systemen von Anlagen, Gebäuden, über Energienetze oder Produktionsstraßen eine bislang weitestgehend ungelöste Aufgabe.

Die Plattform für physical KI von Univers bündelt KI, Energiemanagement und Prozessoptimierung über ein einheitliches Netzwerk. Sie basiert auf jahrelanger Erfahrung in der Verwaltung komplexer physischer Infrastrukturen und lernt kontinuierlich aus den eigenen Betriebsdaten. Univers bezeichnet dies als „Compounding Intelligence" – einen sich ständig vergrößernden Wissensvorsprung, der es Unternehmen ermöglicht, generative, agierende und autonome KI in geschäftskritischen Umgebungen mit Zuversicht einzusetzen.

Univers vernetzt heute bereits über 400 Millionen Geräte, optimiert betriebliche Abläufe und verwaltet weltweit Energieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 GW in den Sektoren Energie, Gebäude, Verkehr, Logistik und Industrie.

„Europas nächster Wettbewerbsvorteil wird nicht nur auf KI beruhen, sondern auch auf der Fähigkeit, KI in der realen Welt anzuwenden", sagt Valerio Dilda, leitender Vizepräsident für Europa bei Univers. „Unternehmen, die jetzt bereits damit beginnen, in allen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit komplexe Datenanalysen aufzubauen, werden sich einen dauerhaften Vorsprung in Sachen Produktivität, Widerstandsfähigkeit und Innovation sichern. Unsere Plattform für physikalische KI bildet die Grundlage dafür."

Mit vier Kompetenzzentren in den Bereichen Solar, Wind, Mobilität sowie Energie und Ressourcen allein in Europa unterstützt Univers Unternehmen dabei, den Wert ihrer bestehenden Infrastruktur besser zu nutzen und gleichzeitig den Übergang von digitaler Steuerung zu intelligentem, autonomem Betrieb zu beschleunigen.

Informationen zu Univers

Univers betreibt eine der weltweit größten Echtzeit-Informationsplattformen für physische Infrastruktur, verwaltet Energieanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 GW und verbindet weltweit über 400 Millionen Geräte. Mit seiner „Platform for Physical AI" unterstützt Univers Unternehmen dabei, komplexe Energie-, Infrastruktur- und Betriebssysteme mithilfe einer intelligenten Technologie zu koordinieren, die im Laufe der Zeit kontinuierlich dazulernt und sich verbessert.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.