Das A-FLUX Reducer System® wird im Rahmen der frühen Machbarkeitsstudie SERRA-I in die klinische Bewertung in den USA aufgenommen
SANTA CLARA, Kalifornien, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- VahatiCor, Inc., ein Medizintechnikunternehmen, das interventionelle Therapien für koronare mikrovaskuläre Dysfunktion (CMD) entwickelt, gab heute die Aufnahme des ersten Patienten aus den Vereinigten Staaten in seine SERRA-I-Frühphasen-Machbarkeitsstudie zum A-FLUX Reducer System® bekannt. Dieser Meilenstein baut auf den ersten Erfahrungen mit Menschen im Rahmen von SERRA-I sowie auf der laufenden Rekrutierung für die europäische (EU-) Studie SERRA-I auf.
SERRA-I untersucht den ersten Einsatz des A-FLUX Reducer System bei Patienten mit symptomatischer CMD. Die Studie ist Teil des umfassenderen klinischen SERRA-Programms, an dem Zentren in den USA und der EU beteiligt sind. Der erste US-amerikanische Patient wurde im Yale-New Haven Hospital in die Studie aufgenommen. Dr. med. Samit Shah, PhD, interventioneller Kardiologe am Yale New Haven Hospital Heart & Vascular Center und Assistenzprofessor für Medizin an der Yale School of Medicine, fungierte als Co-Studienleiter der SERRA-I-Studie.
„Mit der Behandlung unseres ersten Patienten in den USA wird das A-FLUX Reducer System in die klinische Erprobung in den USA aufgenommen", sagte Dr. Harry D. Rowland, Vorstandsvorsitzender von VahatiCor. „Die Kardiologie entwickelt sich dahin, mikrovaskuläre Erkrankungen als vorrangige Indikation zu behandeln, und das A-FLUX Reducer System ist genau auf diesen Wandel ausgelegt." „Ich bin den Forschern der SERRA-I-Studie und den Patienten dankbar, die diese Studie ermöglichen."
Die koronare Herzkrankheit betrifft Millionen von Patienten, die unter anhaltender Angina pectoris (Brustschmerzen) und damit verbundenen Symptomen leiden, ohne dass Verstopfungen in den großen Herzkranzgefäßen vorliegen. Das A-FLUX-Reducer-System® ist ein selbstexpandierendes Nitinol-Implantat, das per Katheter in den Koronarsinus eingebracht wird. Es wurde entwickelt, um den Blutfluss durch die kleineren Gefäße des Herzens zu beeinflussen und die zugrunde liegende mikrovaskuläre Dysfunktion zu behandeln.
„Patienten mit CMD leiden unter starken Symptomen und werden von den derzeitigen Therapien nur unzureichend versorgt, da es in den Vereinigten Staaten keine zugelassene Behandlungsoption gibt, die direkt auf die mikrovaskuläre Erkrankung abzielt", sagte Dr. med. Samit Shah, PhD. „Die Aufnahme unseres ersten Patienten in den USA ist ein wichtiger Schritt, um die für diese Patienten notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen."
Über VahatiCor
VahatiCor, Inc., ein Portfoliounternehmen von T45 Labs, entwickelt interventionelle Therapien für die koronare mikrovaskuläre Dysfunktion (CMD), eine Erkrankung, von der Millionen von Patienten betroffen sind, die unter anhaltenden Brustschmerzen leiden, obwohl ihre Hauptkoronararterien nicht verengt sind. Das A-FLUX-Reduktionssystem® ist die führende Technologie des Unternehmens – ein selbstexpandierender, repositionierbarer Koronarsinus-Reduktor, der derzeit im Rahmen des klinischen SERRA-Programms untersucht wird. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Santa Clara, Kalifornien. Weitere Informationen finden Sie unter vahaticor.com. Das A-FLUX Reducer System ist ein Prüfprodukt und wurde von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) noch nicht für den kommerziellen Einsatz zugelassen.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.