PEKING, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 23. Juni wurden zwei Indizes zur Erfassung der Preise für Yaks und tibetische Schafe in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai der Öffentlichkeit vorgestellt, um die Markenbildung sowie die Diskursmacht des lokalen Viehzuchtsektors zu stärken.

Die Indizes mit den Namen Xinhua • Qinghai Yak Price Index und Xinhua • Qinghai Tibetan Sheep Price Index wurden gemeinsam vom Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten der Provinz Qinghai, der Qinghai-Niederlassung der Nachrichtenagentur Xinhua und dem China Economic Information Service (CEIS) veröffentlicht.
Qinghai, das als „Welthauptstadt der Yaks" und „Heimat der tibetischen Schafe in China" bezeichnet wird, beherbergt etwa 34 Prozent des weltweiten Yak-Bestands sowie über 40 Prozent des gesamten Bestands an tibetischen Schafen in China.
Derzeit benötigen die Branchen rund um Yaks und tibetische Schafe in Qinghai dringend effiziente und transparente Preismechanismen, um Produktion und Absatz besser miteinander zu verknüpfen sowie die Diskurs- und Preissetzungsmacht der Branchen zu stärken, erklärte Gu Changwei, Leiter des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten der Provinz Qinghai.
Die Indizes erfassen Marktangebot, Nachfrage sowie Branchentrends in Echtzeit und können lokalen Viehhaltern als Orientierung dienen, um den Schlachtungsrhythmus zu planen, die Markterwartungen zu stabilisieren sowie digitale und standardisierte Ergebnisse zu nutzen, um die Entwicklung der Branche zu vermitteln, betonte Gu.
Als pragmatisches Mittel zur Förderung der digitalen Transformation sollen die Indizes den Wert der Daten erschließen, um die qualitativ hochwertige Entwicklung des Viehzuchtsektors in Qinghai voranzutreiben, betonte Sun Aidong, Leiter der Qinghai-Niederlassung der Nachrichtenagentur Xinhua.
Die Indizes umfassen Teilindizes für lebende Tiere und Schlachtkörper; mit dem Basisdatum 27. Februar 2024 und einem Basiswert von 1000 Punkten zeigen sie, dass die eng miteinander verbundenen Preise für Yaks und tibetische Schafe in Qinghai bis Mitte Juni 2026 die Talsohle verlassen haben und in eine neue Aufwärtsphase eingetreten sind.
Dennoch führten Belastungen durch importiertes Tiefkühlfleisch und ein unzureichendes Bewusstsein der Verbraucher für den Wert von Lebensmitteln aus dem grünen Hochland zu einer mangelhaften Preisweitergabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette und machten Markenbildung erforderlich, um die hochwertige Entwicklung der Yakzucht und der Zucht tibetischer Schafe in Qinghai zu fördern.
Unter Nutzung des Fachwissens und der Daten der Plattform „Xinhua Indices" ist CEIS bestrebt, dem Aufbau einer Produktionsbasis für grüne und biologische landwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Viehwirtschaftsprodukte in Qinghai neue Impulse zu verleihen, indem es ein Preisindexsystem für lokale Spezialitäten entwickelt, erklärte Yang Mu, Bereichsleiter von CEIS.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.