ZTT auf der Intersolar Deutschland 2026: Vorteile einer durchgängigen Lieferkette - Lösungen für Solarenergie, Energiespeicherung und Wasserstoff als Wegbereiter für eine kohlenstoffarme globale Zukunft

15.06.2026

MÜNCHEN, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- 23.–25. Juni 2026 – ZTT kehrt zur Intersolar Europe, der weltweit führenden Messe für saubere Energie, zurück (Stand C3.480) und präsentiert seine umfassende Angebotspalette entlang der Industriekette „Solarenergie + Energiespeicher + Wasserstoff" und entsprechende Systemlösungen. Im Mittelpunkt stehen die bewährten, maßgeschneiderten „New Energy+"-Lösungen des Unternehmens sowie die weltweit realisierten Projekte.

Vertrauenswürdiger Partner für die Energiewende in Europa

ZTT baut seine Marktposition mit zuverlässigen Lösungen für die Energieübertragung und -verteilung weiter aus. Bis heute hat das Unternehmen über 100.000 Tonnen Freileitungen und Tausende Kilometer Mittel- und Hochspannungskabel an große Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber (ÜNB und VNB) in ganz Europa geliefert – darunter Deutschland, Finnland, Estland, Großbritannien, Schweden, Polen und Spanien, wo diese Produkte in kritischen Netzinfrastrukturen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus hat ZTT mehrere schlüsselfertige Seekabelprojekte für den Anschluss von Offshore-Energieanlagen erfolgreich umgesetzt. Durch die konsequente Einhaltung der strengen technischen und regulatorischen Anforderungen in Europa unterstützt ZTT weiterhin die fortschreitende Netzmodernisierung und Energiewende in der Region.

ZTT PV – Wegbereiter für eine saubere, kohlenstoffarme Wirtschaft

Im Einklang mit den Anforderungen an eine neue, saubere und kohlenstoffarme Wirtschaft gewährleistet ZTT weltweit eine reibungslose Projektabwicklung von Anfang bis Ende – vom Entwurf über die Lieferung von Ausrüstung entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zu Netzanschluss und Betrieb und Wartung. Im PV-Sektor ermöglicht ZTT unter Nutzung seiner selbst entwickelten N-Typ-TOPCon/BC-Module und EVA/POE-Folien vielfältige „PV+"-Szenarien wie Agrivoltaik (Agri-PV), Offshore-PV, Mikronetze und gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV). Das integrierte Ökosystem aus Solarenergie, Speicherung und Ladetechnik beschleunigt die Umsetzung und ermöglicht eine flexible Laststeuerung für Industrieparks, Gewerbegebiete und Autobahnraststätten.

ZTT Energy Storage – Bewährte Lösungen mit globaler Präsenz

Die modularen Energiespeicherlösungen von ZTT basieren auf eigens entwickelten Hochleistungsbatteriezellen, einem intelligenten Batteriemanagementsystem (BMS) und einer KI-gestützten Fehlerprognose und bieten hohe Sicherheit, schnelle Reaktionszeiten sowie Skalierbarkeit von kWh- bis hin zu MWh-Größenordnungen. Sie sind so konzipiert, dass sie unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren sei es bei extremer Kälte, großer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit oder in großer Höhe. Zu unserer bewährten globalen Präsenz gehören:

Ein Projekt in Deutschland, das strenge Lärmschutzvorschriften erfüllt

98 % Systemverfügbarkeit bei extremer Kälte in der Mongolei

Äußerst flexible Umsetzung eines Projekts für ein gewerbliches und industrielles PV+BESS+EV-Ladeinfrastruktur-Projekt in Osteuropa

Darüber hinaus bieten die Superkondensator-Energiespeicherprodukte von ZTT eine Reaktionszeit im Millisekundenbereich, eine hohe Leistungsdichte und eine lange Lebensdauer ideal für die automatische Verstärkungsregelung und die Primärfrequenzregelung von Versorgungsnetzen.

ZTT-Wasserstoffenergie – eine strategische Priorität

ZTT konzentriert sich auf Kernausrüstung und bietet Komplettlösungen vom Entwurf bis zur Lieferung. Die Wasserstofftankstellen mit 35 MPa/70 MPa haben die Zertifizierung für Explosionsschutz sowie die TÜV-Zertifizierung bestanden. Der alkalische Elektrolyseur mit einer Leistung von 1000 Nm³/h hat sowohl die Zertifizierung der Stufe I im Rahmen des chinesischen „Hydrogen Energy Pioneer Program" als auch die TÜV-Zertifizierung erhalten. Die weltweit erste tauchfähige, hydraulisch angetriebene Flüssigwasserstoff-Druckerhöhungspumpe stellt einen bedeutenden technologischen Durchbruch dar. Diese Produkte haben sich in zahlreichen Projekten im In- und Ausland bewährt und genießen in der Branche hohes Ansehen.

Zuverlässige neue Energie für globale Lastspitzenabdeckung, Frequenzregelung und netzunabhängige Notstromversorgung

ZTT hat es sich zur Aufgabe gemacht, rund um die Uhr zuverlässige Produkte im Bereich der neuen Energien bereitzustellen, die globale Energiesysteme stärken. Wir laden alle Partner herzlich ein, gemeinsam mit uns am Stand C3.480 an der Gestaltung einer klimafreundlichen Zukunft mitzuwirken.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.