Die Zentralschweizer Kantone haben beschlossen, die gemeinsame Überwachung der Luftqualität über den Zeitraum von 2028 bis 2031 fortzusetzen. Die Zentralschweizer Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz (ZBPUK) stimmte einem neuen Leistungsauftrag für das Messnetz In-luft zu. Damit wird sichergestellt, dass die Bevölkerung weiterhin Zugriff auf aktuelle Daten zu Ozon, Feinstaub, Russ und Stickstoffdioxid erhält.

Das Messnetz, das seit 2004 von der Innet Monitoring AG betrieben wird, umfasst insgesamt zehn Standorte in der Region. Die Kantone kooperieren bereits seit 1999 bei diesen Messungen, um die Vorgaben des Bundes auf effizientere und kostengünstigere Weise zu erfüllen. Der aktuelle Leistungsauftrag läuft planmäßig Ende 2027 aus, bevor der neue Vertrag in Kraft tritt.

Finanziell belaufen sich die jährlichen Kosten für die Messungen, die Datenverarbeitung sowie die Veröffentlichung auf knapp 1,1 Millionen Franken. Aufgrund einer gesteigerten Effizienz des Netzes werden die Kosten künftig voraussichtlich um rund 3 Prozent sinken. Die einzelnen Kantone müssen den neuen Auftrag nun noch final genehmigen, wobei sich die Leistungen laut ZBPUK nur geringfügig ändern werden.

Parallel dazu befasst sich die ZBPUK mit den Mustervorschriften im Energiebereich für das Jahr 2025, um Energiegesetze zu vereinheitlichen und Klimaziele im Gebäudebereich zu stützen. Eine simultane Einführung in allen Kantonen gilt aufgrund unterschiedlicher Ausgangslagen als unrealistisch. Ziel ist eine Umsetzung der Vorschriften bis 2030, wobei durch regelmäßigen Austausch die Bauplanung und Bewilligungsverfahren für Fachleute vereinfacht werden sollen.